Bei der Euro-Umstellung will der Bund alle Bußgelder und Verwarnungsgelder abrunden. Der Entwurf des Bundesverkehrsministeriums sieht vor, dass alle Beträge zum Jahreswechsel im Verhältnis zwei zu eins statt 1,95583 zu eins in Euro umgerechnet werden. Damit sinken die Bußen im Schnitt um über 2 Prozent. Ordnungsgelder in Höhe von 75 Mark werden sogar auf 35 Euro abgerundet. Das entspricht rund 9 Prozent Ermäßigung.

Anlässlich der Umstellung sollen künftig auch Bußgeld- und Verwarnungsgeldkatalog in einer gemeinsamen Vorschrift zusammengefasst werden. Der Bundesrat muss der Neuregelung noch zustimmen. Es wird jedoch mit keinen gravierenden Änderungen gerechnet.

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