Anbieter von Rentenfonds gehen inzwischen auch ungewöhnliche Wege, um die Rendite zu steigern. Beim EuroRent-EM-Invest (Isin DE 000 847 925 4) hat die Fonds­gesell­schaft LBB Invest im März 2016 neben dem Namen auch die Strategie gründlich verändert. Bisher investierte der Fonds vor allem in deutsche und öffent­liche Anleihen, die selbst bei langen Lauf­zeiten kaum noch Erträge bringen.

Nun konzentriert er sich auf Euro-Anleihen aus sogenannten Schwellenländern, für die es deutlich höhere Zinsen gibt. Etwa zwei Drittel der Anleihen sollen zunächst aus europäischen Schwellenländern stammen, aber die Fonds­manager wollen auch Länder wie Mexiko, China oder Indonesien einbeziehen. Da der Fonds nur Euro-Anleihen enthält, gibt es kein Währungs­risiko. Der Fonds ist jedoch nach der Umstellung für sicher­heits­betonte Anleger nicht mehr geeignet und kein Ersatz für klassische Euro-Rentenfonds. Als Beimischung eines größeren Fonds­depots kommt er aber infrage. Die Ablaufrendite liegt zurzeit bei rund 4,5 Prozent pro Jahr. Die Kosten des Fonds bleiben mit etwa 1,2 Prozent pro Jahr nahezu unver­ändert.

Tipp: Im Produktfinder Fonds finden Sie Informationen zu rund 18 000 Fonds aus 190 Fonds­gruppen, darunter auch viele Rentenfonds.

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