Die Euro-Gruppe in Würzburg hat für ihre 15 Beteili­gungsgesellschaften Insolvenz angemeldet. Damit ist wahrscheinlich das Geld von etwa 40 000 Anlegern verloren. Die Firmen Goj, Ibeka, Lenz, Schober, Schuster-Schreiber, Knothe, Pierenz und Bialek stehen seit langem auf der Finanztest-Warnliste. Zuvor hatte schon die AVB Allgemeine Vermögensberatung, deren Mitarbeiter die riskanten Unternehmensbeteiligungen vermittelten, Insolvenz angemeldet. Anleger der Euro-Gruppe sind als atypisch stille Gesellschafter nicht nur an den Gewinnen, sondern auch an den Verlusten des Unternehmens beteiligt. Sie sollten sich unbedingt von einem in Geldanlagefragen erfahrenen Anwalt beraten lassen.

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