Mit einer neuen Reihe von Börsenindizes richtet sich die britische Gesellschaft FTSE gezielt an jene Anleger, die bei ihren Investments auch auf Umweltschutz und soziale Standards achten. Die in den beiden FTSE-4-Good-Europe-Indizes zusammengefassten Firmen haben hier überdurchschnittliche Wertungen erzielt.

Den Kriterienkatalog und die Zusammensetzung der Indizes hat FTSE in Zusammenarbeit mit EIRIS (The Ethical Investment Research Service) erstellt. Das ist ein führendes britisches Forschungsinstitut für das soziale, umweltfreundliche und ethische Verhalten von Unternehmen.

Keine Chance auf die Aufnahme in einen solchen Index haben zum Beispiel Tabak- und Waffenproduzenten sowie die Besitzer und Betreiber von Kernkraftwerken. In den FTSE-Nachhaltigkeitsindizes, die seit 31. Juli regelmäßig ermittelt werden, sind deutsche Unternehmen stark vertreten. Demnächst wird die große britische Kapitalgesellschaft Close Fund Management erste Fonds auf Basis der FTSE-4-Good-Indizes auflegen. Für deutsche Anleger sind sie zunächst noch nicht erhältlich. Zertifikate, die den Index exakt nachbilden, gibt es derzeit noch nicht.

Tipp: Wer sich bei seinen Aktienkäufen auch an ökologischen, ethischen und sozialen Standards orientieren möchte, findet die Firmen, die in den Indizes enthalten sind, im Internet unter der Adresse www.ftse4good.com .

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