Was macht die Bank mit meinem Geld? Das fragen sich immer mehr Sparer. Sie wollen keine Geschäfte mitfinanzieren, die sie für fragwürdig halten. Unser Vergleich ethisch-ökologische Zins­angebote zeigt, monatlich aktualisiert, welche Spar-Konditionen gelten und nach welchen Grund­sätzen die nach­haltigen Banken handeln. Wir führen die Angebote von elf Banken auf, die für Geld­anlage und Kredit­vergabe klare Ausschluss­kriterien nennen.

Ethisch-ökologische Spar­angebote herkömm­licher Banken

Manche Banken und Sparkassen bieten einzelne Spar­angebote an, die ethisch-ökologischen Kriterien unterliegen. Legen sie zum Beispiel einen Spar­brief zum Thema Energiewende auf, ist das damit einge­sammelte Spargeld zweck­gebunden für erneuer­bare Energien. Die Sparer können dann davon ausgehen, dass ihr Geld beispiels­weise keine Kohle­kraft­werke finanziert.

Tipp: Die Angebote sind oft zeitlich und regional beschränkt, am besten Sie fragen direkt vor Ort.

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So finden Sie das passende Spar­angebot

Generell haben die Banken mit ethisch-ökologischem Anspruch wenige oder keine Filialen. Die Sparer sind somit für die Kommunikation in der Regel auf Internet, Telefon oder Post angewiesen. Alle unterliegen aber mindestens der Einlagensicherung der Europäischen Union in Höhe von 100 000 Euro pro Person. Mit unserem Abfragetool können Sie checken, bis zu welchem Betrag Ihre Einlagen gesichert sind. Die Zinsen sind eher nied­rig, dafür erzielen die Sparer eine Rendite ideeller Art, weil ihr Geld in soziale oder ökologische Projekte fließt, die ihnen wichtig sind. Die Konditionen der Spar­angebote erhebt die Stiftung Warentest monatlich.

Individuelle Suche möglich

Wählen Sie nach dem Frei­schalten des Produktfinders zunächst das für Sie wichtigste Haupt­kriterium. Das kann die Lauf­zeit sein, die das gesuchte Geld­anlage-Produkt haben soll. Oder das für Sie wichtigste Ausschluss­kriterium – etwa Kinder­arbeit. Meist reichen wenige Filterklicks in der Daten­bank, um das für Ihre Ansprüche am besten geeignete Spar­angebot zu finden. Die Kenn­daten Ihrer individuellen Testsieger können Sie bequem als PDF auf dem eigenen Rechner speichern. In der Ergeb­nisliste ist zu sehen, ob Gebühren anfallen – und wie hoch diese gegebenenfalls sind.

Tipps

  • Trans­parenz. Mehrere Banken veröffent­lichen auf ihren Websites, nach welchen Kriterien sie bei der Kredit­vergabe oder Geld­anlage vorgehen. Bei manchen können Sie auch nach­voll­ziehen, wie sie das in der Praxis umsetzen. Sie nennen die konkreten Projekte und Unternehmen.
  • Zinsen. Mit den Top-Zinsen konventioneller Banken halten die ethisch-ökologischen Spar­angebote nicht mit. Ihre Konditionen sind aber keineswegs gleich. Einige Banken bieten inzwischen gar keine Zinsen mehr, andere punkten zum Beispiel beim Tages­geld oder bei bestimmten Lauf­zeiten für Fest­geld.
  • Dienst­leistungen. Einige grüne Banken decken nicht das gesamte Spektrum aller Bank­geschäfte ab. Suchen Sie eine Bank mit Anspruch, dann prüfen Sie auch ob sie alles bietet, was Sie brauchen – von lang­fristigen Spar­briefen bis zum Girokonto.

Weitere Zins­vergleiche der Stiftung Warentest

Einen umfassenden Über­blick über Zins­angebote bieten die Vergleiche zum Thema Zinsanlagen. Hier finden Sparer die best­verzinsten Angebote für Tages­geld, Fest­geld und Spar­briefe mit unterschiedlichen Lauf­zeiten. Wie der Zins­vergleich ethisch-ökologischer Anlagen werden auch diese Daten­banken regel­mäßig aktualisiert. Die ethisch-ökologischen Kriterien werden einmal jähr­lich abge­fragt. Zusätzlich erhalten Sie nach Frei­schaltung der Zins­vergleiche die entsprechenden Heft­artikel aus Finanztest zum Download als PDF.

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Ökozinsen – Einlagensicherung checken

Die gesetzliche Einlagensicherung in der gesamten Europäischen Union (EU) beträgt 100 000 Euro pro Anleger und Bank. Besonderheiten gelten wegen der Wechsel­kurs­schwankungen für einige Banken in Groß­britannien und Schweden. Viele auf dem deutschen Markt tätige Kredit­institute garan­tieren über zusätzliche Sicherungs­systeme weit höhere Beträge.

Tages­geld und Fest­geld: Was die Stiftung Warentest empfiehlt

Die Stiftung Warentest empfiehlt derzeit nur Banken aus EU-Ländern mit Topbe­wertungen aller drei großen Rating­agenturen Fitch, Moody‘s und Stan­dard & Poor‘s (Tagesgeldvergleich: So haben wir getestet). Gleiches gilt auch für Länder des Europäischen Wirt­schafts­raumes (EWR), wenn sie über eigene Sicherungs­einrichtungen mindestens 100 000 Euro absichern.

Das bietet das Abfragetool zur Einlagensicherung

Unser Abfragetool enthält alle Länder, die diese Top-Bewertung haben sowie die dort ansässigen Banken aus unseren Zins­vergleichen. Für alle Banken werden die jeweils zuständigen Sicherungs­einrichtungen sowie die empfohlene Höchst­grenze pro Anleger und Bank genannt. Weitere Informationen über die Einlagensicherung in Deutsch­land finden Sie unter einlagensicherung.de.

Einlagensicherung checken: Bis zu diesem Betrag ist ihr Geld sicher

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Sie finden Ihre Bank nicht in unserem Abfragetool?

  • Handelt es sich um eine deutsche Sparkasse, ist sie Mitglied der gleichen Sicherungs­einrichtung wie die hier aufgeführten Sparkassen.
  • Handelt es sich um eine deutsche Genossen­schafts­bank (VR Bank, Volks­bank oder Raiff­eisen­bank), ist sie Mitglied der gleichen Sicherungs­einrichtung wie die hier aufgeführten Volks- und Raiff­eisen­banken.
  • Handelt es sich um eine deutsche Privatbank, finden Sie weitere Banken unter edb-banken.de sowie einlagensicherungsfonds.de. Dort können Sie auch den jeweiligen Schutz­umfang der Einlagensicherung abfragen.
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TestNach­haltiges Tages­geld und Fest­geldStand der Daten: 29.09.2020
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