Essverhalten Meldung

Ob jemand eine Tüte Kartoffel­chips leer­isst oder nicht, hat auch mit seinen Gefühlen zu tun. Das fanden Forscher der Uni Würzburg heraus. Sie fragten Versuchs­teilnehmer nach ihrem Gefühls­zustand. Dann sahen sich die Probanden lustige, traurige und neutrale Film­szenen an. Davor und danach bekamen sie verschiedene Milchsorten zu trinken und sollten den Fett­gehalt anhand des Geschmacks bestimmen. Nach lustigen und traurigen Szenen konnten die eher negativ gestimmten Probanden nicht mehr zwischen fettig und fett­arm unterscheiden, nach neutralen durch­aus. Traurig Gestimmte lassen sich wohl stärker emotional beein­flussen, resümieren die Forscher. „Die kognitive Kontrolle über das Essverhalten versagt. Man isst wie auto­matisch.“ Das könnte erklären, warum manche vor dem Fernseher mehr Chips verputzen, als ihnen gut tut.

Tipp: Chips nicht aus der Tüte, sondern rationiert aus einem Schälchen essen.

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