Essstörungen bei Kleinkindern Meldung

Nur mäkelig oder schon eine richtige Störung?

Chronische Essprobleme werden bei den Jüngsten immer häufiger.

Schon im Babyalter verweigern manche Kinder das Essen. Das kann sogar chronisch werden. Eine Fütterstörung liegt vor, wenn Babys zum Beispiel ihren Brei mehrere Wochen verweigern, Kleinkinder übermäßig mäkeln oder ihre Mahlzeit bewusst erbrechen. Ein Teufelskreis: Die Eltern haben Angst, ihr Kind könnte zu wenig bekommen, das Kind fühlt sich ständig zum Essen gezwungen. Immerhin: Rund 15 bis 25 Prozent aller gesunden Säuglinge leiden nach Ansicht von Kinderärzten und Psychologen an Fütter- oder Essstörungen, mit steigender Tendenz. Nahrungsverweigerung kann organische Ur­sachen haben, aber auch andere wie unklare Verhaltensregeln der Eltern.

Information: Hilfe gibt es zum Beispiel beim Infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft (aid). Unter www.was-wir-essen.de, Stichwort „Essprobleme bei Kleinkindern“, finden Sie Expertenrat samt Forum. Beim Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) gibt es Broschüren: „Ernährung für Säuglinge“ oder „... von Kindern und Jugendlichen“ zu je 2 Euro plus 3 Euro Versand unter Telefon: 0 180 5/79 81 83

oder unter: www.fke-do.de.

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