Essstörungen

Essstörung II: Magersucht: Riskantes Hungern

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Essstörungen - Hilfe für Betroffene

Die Erkrankung. Menschen mit Magersucht, Anorexia Nervosa, haben den drängenden Wunsch, immer weiter Gewicht zu verlieren. Sie nehmen deswegen immer weniger Nahrung zu sich. Wenn sie doch etwas gegessen haben, unternehmen sie viele Gegen­maßnahmen: Sie übergeben sich, treiben exzessiv Sport, nehmen Abführ­mittel oder ziehen sich dünn an. Das führt zum Zittern, was wiederum Energie verbraucht, also Kalorien.

Die Warnzeichen. Mahl­zeiten werden ausgelassen, über den Tag wird sehr wenig gegessen. Die Betroffenen schneiden die Nahrung in kleine Teile, kauen jeden Bissen viele Male. Sie kaufen Lebens­mittel ein, lesen gern Kochbücher, kochen auch gern. Sie essen aber nicht mit. Sie wiegen sich ständig und beäugen ihren Körper häufig im Spiegel. Exzessiver Sport und der Rück­zug von Freunden und Familie sind ebenso Merkmale einer Magersucht.

Die körperlichen Folgen. Starkes Unterge­wicht ist die augen­scheinlichste Folge. Das warmhaltende Fett­gewebe fehlt beinahe voll­ständig, Knochen, Sehnen und Adern sind durch die dünne Haut zu sehen. Der Körper bildet Haarflaum, um vor einer Auskühlung zu schützen.

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