Ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger hat bestätigt, dass die Firmengruppe Esser aus Düsseldorf Anlegern Eigentumswohnungen mit überhöhten Quadratmeterangaben verkauft hat. Firmenchef Gerd Esser habe deshalb einen zu hohen Kaufpreis für die Wohnungen verlangt, werfen ihm die Anleger vor.

Zwei Anleger ließen ihre Wohnungen in der Fleher Straße in Düsseldorf aufgrund des Berichts nachmessen. In einem Fall misst die Wohnung nach Angaben des Düsseldorfer Sachverständigen Wolfgang Becker nicht die im Prospekt angegebenen 69 Quadratmeter, sondern lediglich 63,59 Quadratmeter. In einem weiteren Fall stellte Becker eine Differenz von 2,5 Quadratmeter in einer mit 33 Quadratmeter angegebenen Einzimmerwohnung fest. Die Käufer der Wohnungen wollen Gerd Esser jetzt verklagen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 95 Nutzer finden das hilfreich.