Tipps

So finden Sie einen guten Lieferdienst

  • Probemenü. Bestellen Sie ein Menü zur Probe. Bei Apetito und Johanniter ist das sogar kostenlos. Hamburger Heimkost, Hamburger Küche und HanseMenü-Dienst bieten Probemenüs zu Sonderpreisen.
  • Angebot. Vergleichen Sie die Menüpläne verschiedener Anbieter. Achten Sie auf eine möglichst große Auswahl unterschiedlicher Menüs wie Essen für Diabetiker, salzarme Schonkost, vegetarische Gerichte sowie Normal- und Feinschmecker-Menüs.
  • Abwechslung. Kombinieren Sie unterschiedliche Menüs, wenn Sie alles essen können. Mit Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Fleisch und Fisch. Das bringt Abwechslung.
  • Nährwert. Erstellen Sie Ihren persönlichen Speiseplan. Eine Liste der Zutaten hilft dabei. Positiv: Apetito gibt den Nährwert seiner Speisen auf den Menüschalen an.
  • Beratung. Fragen Sie nach einer fachlichen Ernährungsberatung. Apetito, Hamburger Küche, Hanse und Johanniter bieten diese Beratung auf Nachfrage an. Auch zu haus.
  • Preise. Vergleichen Sie mehrere Anbieter. Sind Suppen, Salate und Desserts im Preis enthalten? Achten Sie auf Zusatzkosten wie Wochenendaufschläge und Pfand für Styroporbox oder Porzellanteller. Billigster und bester Anbieter im Test: die Volkssolidarität.
  • Zuschuss. Besonders hilfebedürftige Menschen können Zuschüsse für die mobile Mahlzeitenversorgung beantragen. Fragen Sie Ihr Sozialamt. Zuschüsse gibt es nach dem Bundessozialhilfe- oder Bundesversorgungsgesetz.
  • Bestellen. Wie lange können Sie ab- oder umbestellen? Besonders gut: Umbestellen bis zum Tag vor der Lieferung. Können auch Getränke oder Zeitungen geordert werden?
  • Liefern. Fragen Sie, ob der Lieferdienst zu einem bestimmten Zeitpunkt liefern kann. Im Test ging das nur bei der Volkssolidarität Potsdam. Dafür lieferten andere Dienste auch an Sonn- und Feiertagen.
  • Kiezküchen. Kiez- oder Suppenküchen sind eine Alternative für alle, die noch mobil genug sind. Hier gibt es komplette Menüs schon unter vier Euro. Achten Sie auf die Angebote in Stadtteilmagazinen. Oder fragen Sie bei Wohlfahrtsverbänden.

Tipps zur gesunden Ernährung

  • Wenig Fett. Im Alter braucht der Körper weniger Energie. Fettes Essen macht schneller dick. Bestellen Sie magere Gerichte und fragen Sie gezielt nach fettarmer Kost.
  • Wenig Salz. Zu viel Salz kann den Blutdruck nach oben treiben. Fragen Sie nach salzarmen Gerichten. Nutzen Sie stattdessen Kräuter, um den Gerichten mehr Geschmack zu geben.
  • Ballaststoffe. Wichtig für die Verdauung und die Darmfunktion. Obst und faserreiche Gemüse wie Kohl enthalten viele Ballaststoffe.
  • Kalzium und Vitamin D. Sind gut für die Knochen. Essen Sie kalziumreiche Gemüse wie Brokkoli, Lauch, Fenchel oder Grünkohl, Quarkspeisen und Aufläufe mit Käse. Vitamin D steckt in Fisch, besonders in fettreichen Sorten wie Hering, Heilbutt und Lachs.
  • Magnesium. Wichtig für den Stoffwechsel. Essen Sie beispielsweise Vollkorn- und Milchprodukte sowie Geflügel.
  • Folsäure. Schützt vor Arteriosklerose und Herzinfarkt. Essen Sie beispielsweise Tomaten, Kohl, Spinat, Orangen, Weintrauben und Vollkornprodukte. Übrigens: Medikamente wie Schmerzmittel und Säureblocker behindern die Aufnahme von Folsäure im Körper.

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