Essbare Strohhalme im Test: Trinkhalme zum Wegknabbern

Fünf Alternativen zum Einweg-Plastikstrohhalm

Essbare Strohhalme im Test - Trinkhalme zum Wegknabbern

Reinigungs­bürste (links). Bei wieder­verwend­baren Halmen gibt es sie oft gleich mit dazu.

Keine Lust zu kauen? Trinkhalmfans finden viele Alternativen zum Einweg-Plastikröhr­chen – ihre Halt­barkeit reicht von beständig bis kurz­lebig. Die Stiftung Warentest hat fünf Vertreter einem Schnell-Check unterzogen.

Edelstahl: Halt­bar

Trinkhalme aus Edelstahl sind sehr stabil und halten praktisch ein Leben lang.

Varianten. Matt oder glänzend, auch farbig, mit oder ohne Knick, vereinzelt bieg­sam.

Pro. Bruchsicher und sehr lang­lebig, spül­maschinen­geeignet.

Kontra. Metallischer Beigeschmack ist möglich. Ob sie innen sauber sind, lässt sich nicht sehen. Metall leitet Wärme: Vorsicht bei Heiß­getränken.

Glas: Klar

Schon die alten Römer tranken aus Glasgefäßen, nun also der Trinkhalm aus Glas.

Varianten. Gerade oder gebogen, auch bunt.

Pro. Geschmacks­neutral und spül­maschinen­geeignet. Es lässt sich leicht erkennen, ob die Halme innen sauber sind.

Kontra. Unterschiedlich stabil, nie hundert­prozentig bruchsicher.

Kunststoff: Facettenreich

Nicht alle Kunst­stoff­halme sind verboten – es gibt auch wieder­verwend­bare Halme aus Hart­plastik oder Silikon.

Varianten. Große Vielfalt an Formen, Farben und Mustern.

Pro. Bruchsicher. Sili­konhalme sind sehr flexibel.

Kontra. Teil­weise nicht spül­maschinen­geeignet. Beigeschmack möglich.

Bambus: Natürlich

Bambushalme sind die asiatische, stabilere Version des echten Strohhalms.

Varianten. Keine – gerade wie gewachsen.

Pro. Bruchsicher, Natur­produkt.

Kontra. Mit Beigeschmack. Können sich verfärben. Undurch­sichtig. Kürzeste Lebens­dauer der Wieder­verwend­baren.

Papier: Einmalig

Papierhalme sind wie Einweg-Plastikhalme ein Wegwerf­produkt, aber nicht verboten.

Varianten. Vielfalt an Farben und Mustern.

Pro. Bruchsicher.

Kontra. Nur zum einmaligen Gebrauch gedacht. Können Papier­geschmack im Mund hinterlassen und im Getränk aufweichen. Aktuelle Unter­suchungen zeigen, dass Papierhalme mit Schad­stoffen belastet sein können (Schadstoffe in Einweggeschirr).

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