Wartung: Der Kaffeevollautomat: Hege und Pflege

Kaffeevollautomaten kosten mitunter über 1 000 Euro – Grund genug, sie gut zu hegen. Manche Geräte weisen von selbst darauf hin, wenn sie gepflegt werden möchten – einfach den automatischen Anweisungen folgen. Zum Teil kann der Kundendienst aus der Geräteelektronik auslesen, ob regelmäßig gewartet wurde. Wer dann die Wartungszyklen nicht einhält, riskiert mitunter Garantieansprüche.

Wer einen Automaten mit herausnehmbarer Brüheinheit kauft (z. B. Saeco), kann das „Herz der Maschine“ selbst unter Warmwasser reinigen – hat damit aber auch ein wenig mehr Arbeit. Wer zum Reinigen nur Knöpfchen drücken will, kann sich ein Gerät mit fest eingebauter Brüheinheit zulegen (z. B. AEG, Jura) – spezielle Reinigertabs ersetzen dann die Handarbeit. Um Kalkablagerungen zu verhindern, müssen die Geräte regelmäßig mit Entkalkungsmitteln gespült werden (Anbieterangaben beachten). Vor Inbetriebnahme wird der Härtegrad des Wassers am Gerät eingestellt, um die Abstände der Entkalkungszyklen zu regeln.

Beispiele für Wartungskosten pro Jahr (2 000 Tassen): für Reinigungstabs rund 10 Euro (Jura, AEG), für Entkalker 1 Euro (AEG, Saeco) bzw. 5,55 Euro (Jura).

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