Gewährleistung und Garantie: Verwirrend

Gewährleistung: Sie ist gesetzlich auf zwei Jahre festgelegt, jedenfalls für Privatkunden. Tritt in den ersten sechs Monaten ein Defekt auf, geht der zulasten des Händlers. Er muss nur dann nicht haften, wenn er beweist, dass die Espressomaschine beim Kauf tipptopp war. Ist das halbe Jahr um, muss der Kunde belegen, dass die Maschine fehlerhaft ist. Vor allem bei Bauteilen, an die der Verbraucher nicht herankommt – etwa der festen Brühgruppe oder der Steuerung – ist das meist eindeutig.

Garantie: Sie ist freiwillig, läuft parallel zur Gewährleistung und kennt die Beweisumkehr nicht. Hersteller knüpfen sie aber gern an Bedingungen, etwa an die Zahl der Brühungen. Bei einer gewerblichen Nutzung ist die Garantie oft zeitlich eingeschränkt oder ganz ausgeschlossen. Das sollten Selbstständige bedenken, wenn sie eine Maschine auf Firmenrechnung kaufen. Eine Liste der Garantiebedingungen, der Reparatur- und Wartungspauschalen laut Anbieter finden Sie unter www.test.de/espressomaschinen.

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