Tipps rund um den Espresso

Espressomaschinen Test

Einige Kniffe und Tricks: Damit der Espresso lecker schmeckt.

Durchblicken. Espressovollauto­ma­ten werden in der Werbung häufig als „Kaffeevollautomat“ tituliert, Maschinen für Filterkaffee als „Kaffeeautomat“. Lassen Sie sich nicht verwirren. Vollautomaten brühen auch einzelne Tassen Kaffee, wenn man mehr Wasser nimmt als für Espresso. Aber er schmeckt anders als gefilterter Kaffee, selbst dann, wenn Sie statt einer Espressoröstung eine Sorte für Filterkaffee nehmen.

Reinigen. Vollautomaten müssen regelmäßig innen gereinigt werden. Günstig sind Geräte, deren Brühgruppe sich herausnehmen und mit Wasser abspülen lässt.

Geschmackssache. Der beste Espresso im Test kommt aus dem Hause illy. Nordeuropäer mögen heller geröstete Bohnen, Südeuropäer favorisieren eine dunklere Röstung – der Espresso schmeckt etwas kräftiger (Mittelmeerton).

Experimentieren. Wir haben für den Gerätetest illy-Espresso verkostet, bei Nespresso-Maschinen den Kapseltyp „Livan­to“. Wenn Ihnen der Geschmack nicht zu­sagt, probieren Sie unterschiedliche Sorten und Mahlgrade aus. Manche Bohnenpack­un­­­gen haben ein „Ventil“, an dem man das Aroma schnuppern kann. Die Espressostärke lässt sich meist über die Wassermen­ge variieren.

Richtige Pads wählen. Pad ist nicht gleich Pad. Es gibt Kaffeesorten, zum Beispiel Senseo, und Espressosorten, wie bei Bohnen auch. Und es gibt Pads in unterschiedlichen Größen und Formen. Jakobs Caffè Crema aus dem Espressotest passt beispielsweise nicht in die adoro Minibar. Doch entsprechende Hinweise fehlen sowohl in der Gebrauchsanleitung zum Gerät als auch auf der Padverpackung.

Aufbewahren. Sauerstoff ist ein Aromakiller. Auch Gerüche anderer Lebensmittel können das Aroma verderben. Angebrochene Packungen deshalb luftdicht (mit einem Klipp) und zusätzlich in einer gut schließenden Vorratsdo­­se verstauen. Nicht umfüllen! Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich Kaffee meist gut.

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