Auch im Erziehungsurlaub darf man sich weiterbilden und die Kosten dafür von der Steuer absetzen. Eine Lehrerin hatte Ausgaben für Fachliteratur und Fahrtkosten sowie Arbeitszimmer als vorab entstandene Werbungskosten geltend gemacht. Das Finanzamt wollte aber nur 920 Euro als Sonderausgaben für Weiterbildung in einem nicht ausgeübten Beruf anerkennen. Der Bundesfinanzhof war anderer Meinung. Allerdings muss der Zusammenhang zwischen Weiterbildung und ausgeübtem Beruf so deutlich wie möglich aufgezeigt werden (BFH-Urteil, Az. VI R 137/99).

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