Erziehungsurlaub Meldung

Gute Nachricht für junge Familien: Seit Anfang des Jahres ist es möglich, zusätzlich zum Bundeserziehungsgeld von monatlich 600 Mark auch Arbeitslosengeld zu bekommen. Das hat die Bundesregierung in ihrer Reform des Erziehungsgeldgesetzes festgelegt.

In den Genuss dieses Extrageldes kommen allerdings nur junge Mütter oder Väter, die vor Antritt des Erziehungsurlaubs höchstens 30 Stunden in der Woche gearbeitet haben. Eine Frau, die mehr als 30 Stunden die Woche berufstätig war, bekommt nur im Härtefall Erziehungsgeld plus Arbeitslosengeld. Dann nämlich, wenn ihr aus einem von ihr nicht zu vertretenden Grund gekündigt wurde und die Kündigung rechtlich zulässig war. Das Gleiche gilt für andere Entgeltersatzleistungen wie Arbeitslosenhilfe oder Krankengeld.

Bislang war neben dem Arbeitslosengeld ein gleichzeitiges Erziehungsgeld ausgeschlossen. Wer mehr über die neuen Regelungen beim Erziehungsurlaub erfahren will, kann die kostenlose Broschüre "Erziehungsgeld ­ Elternzeit" bestellen beim:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Broschürenstelle
Postfach 20 51 15
53145 Bonn
Telefon: 0 180 5/32 93 29

Dieser Artikel ist hilfreich. 602 Nutzer finden das hilfreich.