Unser Rat

Antrag. Beantragen Sie bei Ihrem Rentenversicherer eine Erwerbsminderungsrente, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen auf Dauer nicht arbeiten können.

Teilzeit. Falls Sie sich eine halbe Stelle zutrauen, sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber über eine Reduzierung der Arbeitszeit. Lassen Sie sich schriftlich zusichern, dass Sie zur Vollzeittätigkeit zurückkehren können. Beantragen Sie eine Rente, um den Einkommensverlust auszugleichen.

Widerspruch. Legen Sie Widerspruch ein, wenn Ihr Rentenantrag abgelehnt wird. Achten Sie auf die geltende Frist. Reichen Sie weitere ärztliche Gutachten nach.

Klage. Ziehen Sie vors Sozialgericht, wenn Ihr Widerspruch abgelehnt wird. Die Klage kostet nichts, ein Anwalt ist nicht nötig.

Rückzahlung. Wenn Sie um eine rückwirkende Rentenbewilligung streiten, legen Sie etwas Geld zurück. Arbeitgeber und Krankenkassen können Gehalt oder Krankengeld, das sie ab Antrag an Sie gezahlt haben, zurückfordern. Die nachgezahlte Rente wird aber meist geringer ausfallen.

Grundsicherung. Verfügen Sie nicht über weiteres Geld, können Sie zur Erwerbsminderungsrente noch Grundsicherung bekommen. Beantragen Sie diese beim Grundsicherungsamt an Ihrem Wohnort. Ihr Rentenversicherungsträger hilft dabei.

Überprüfung. Lassen Sie die Höhe Ihrer Rente überprüfen. Sie finden dafür unter www.finanztest.de/rentenabschlag einen Musterbrief.

Zusatzschutz. Denken Sie schon in jungen Jahren an privaten Zusatzschutz. Unseren jüngsten Test privater Berufsunfähigkeitsversicherungen finden Sie in Finanztest 7/06.

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