Seit dem 1. Januar 2004 will die Deutsche Bank von Depotinhabern 19,99 Euro für eine Aufstellung der Kapitalerträge. Bisher war diese Aufstellung kostenfrei. In der Erträgnisaufstellung stehen steuerlich relevante Informationen über Kapitalerträge wie Zinsen und Dividenden. Die Deutsche Bank führt darin aber unter anderem auch auf, welche Werbungskosten der Anleger für sein Depot geltend machen kann.

Kunden, die bisher eine Erträgnisaufstellung bekamen und in Zukunft keine 20 Euro zahlen wollen, müssen der Deutschen Bank mitteilen, dass sie keine Erträgnisaufstellung mehr möchten.

Tipp: Anleger können Werbungskosten wie Depotgebühren auch ohne ausführliche Erträgnisaufstellung geltend machen. Dafür müssen sie nur die Rechnung darüber beim Finanzamt vorlegen. Kapitalerträge weisen Anleger in Zukunft mit der neuen Jahresbescheinigung nach. Seit 2004 sind Banken verpflichtet, Anlegern eine Bescheinigung über Kapitalerträge und Spekulationsgewinne auszustellen. Diese ist auch bei der Deutschen Bank kostenfrei.

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