Ein schlimmer Auto­unfall, ein Herz­infarkt, eine Vergiftung – in den ersten Minuten danach kann Erste Hilfe Leben retten. Doch viele Bundes­bürger sind nicht in der Lage, sie zu leisten: Etwa 67 Prozent der Auto­fahrer kennen nicht alle Erste-Hilfe-Maßnahmen am Unfall­ort, ergab eine Umfrage von ADAC und Deutschem Roten Kreuz. Besonders fehlte es an Wissen und Techniken zur Wiederbelebung, etwa per Herz-Druck-Massage. Kein Wunder: Bei den meisten Befragten lag der Erste-Hilfe-Kurs mehr als zehn Jahre zurück, viele Inhalte waren vergessen. Jeder Bundes­bürger ist allerdings per Gesetz verpflichtet, bei Notfällen unver­züglich und nach den jeweiligen Fähig­keiten Hilfe zu leisten. Dazu gehören: die Unglücks­stelle absichern, lebens­rettende Sofortmaßnahmen wie das Beatmen und Stillen von Blutungen einleiten, den Notruf 112 zu wählen.

Tipp: Frischen Sie Ihren Erste-Hilfe-Kurs mindestens alle fünf Jahre auf. Zu den Anbietern zählen Wohl­fahrts­verbände und der ADAC. 90-Minuten-Kurse mit praktischen Übungen gibt es ab 10 Euro.

Dieser Artikel ist hilfreich. 4 Nutzer finden das hilfreich.