Banken und (Bau-)Sparkassen müssen nicht nur rechtswidrige Bearbeitungsgebühren oder Darlehensgebühren bei Bausparkassen erstatten. Sie müssen dafür auch Zinsen an ihre Kunden zahlen. Bei der Berechnung hilft test.de mit einem Excel-Arbeits­blatt.

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Geld zurück und Zinsen oben drauf

Banken und (Bau-)Sparkassen müssen ihren Kunden Kredit­bearbeitungs- und Darlehens­gebühren erstatten. Das hat der Bundes­gerichts­hof entschieden Alle Informationen im Special Kreditbearbeitungsgebühren. Und Kunden bekommen noch etwas oben drauf: Für den rechts­widrigen Einbehalt der Gebühren schulden die Banken ihren Kunden auch noch Zinsen. Bei übers Grund­buch abge­sicherten Immobilien­krediten sind 2,5 Punkte über dem Basiszins­satz und bei allen anderen Krediten sogar 5 Punkte über dem Basiszins­satz fällig.

Unsicherheit bei Bausparkassen

Auch Bausparkassen haben ihren Kunden Nutzungen – also das, was sie mit ihrem Geld erwirt­schaftet haben – heraus­zugeben. Bei ihnen ist allerdings nicht sicher, ob bei ihnen auch von Zinsen in Höhe von 2,5 oder fünf Punkten über dem Basiszins­satz auszugehen ist. Dazu hat sich der Bundes­gerichts­hof noch nicht geäußert. Die Ergeb­nisse des Arbeits­blatt sind für Bausparkassen nur als Anhalts­punkt zu verstehen.

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