Erneuerbare Energien Meldung

Für erneuerbare Energien – hier Holzpellets – soll es mindestens bis 2014 Geld geben.

Nach dem Stopp im Frühjahr bekommen Hausbesitzer wieder Geld für Solaranlagen, Wärmepumpen und Pelletheizungen.

Gereicht

Die gute Nachricht zuerst: Hausbesitzer, die ihre Heizung auf erneuerbare Energien umgestellt haben und dafür beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) einen Zuschuss beantragt haben, erhalten nach monatelanger Haushaltssperre endlich ihren Förderbescheid. Wer bis zum Programmstopp am 3. Mai 2010 seinen Antrag eingereicht hat, bekommt noch die volle Förderung nach den alten Regeln.

Gestrichen

Die schlechte Nachricht: Für alle, die nach dem 3. Mai ihren Antrag gestellt haben oder jetzt stellen wollen, gelten neue Richtlinien. So gibt es für Anlagen im Neubau keine Zuschüsse mehr. Seit einem Jahr müssen Besitzer von Neubauten ohnehin mindestens einen Teil ihres Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien decken. Auch Solaranlagen, die ausschließlich der Warmwasserbereitung dienen, luftgeführte Pelletöfen und Scheitholzvergaserkessel werden nicht mehr gefördert.

Gekürzt

Solaranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, Pelletheizungen und besonders effiziente Wärmepumpen bezuschusst der Staat weiterhin, allerdings oft mit weniger Geld. So gibt es jetzt für Solaranlagen nur noch 90 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche statt bisher 105 Euro, der Bonus für die Kombination einer Solaranlage mit einer Wärmepumpe oder einer Pelletheizung wurde von 750 Euro auf 500 Euro gekürzt und der Effizienzbonus für den Einbau in besonders gut gedämmte Häuser ist halbiert.

Gerechnet

Ein Hausbesitzer, der seine alte Ölheizung gegen eine Kombination aus Solaranlage und Holzpelletheizung austauscht, konnte bisher dafür rund 8 000 Euro Förderung bekommen. Nach den neuen Richtlinien sind es für die gleiche Heizungsmodernisierung nur noch rund 5 600 Euro.

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