Erneuerbare Energien Meldung

Bauherren, die nach dem 1. Januar 2009 einen Bauantrag stellen, müssen einen Teil der Wärme für ihr Haus aus erneuerbaren Energien gewinnen. Das schreibt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz vor. Damit wird der Einbau einer Solaranlage, Wärmepumpe oder Biomasseheizung in der Regel zur Pflicht.

Solarkollektoren müssen mindestens 15 Prozent des gesamten Wärmebedarfs im Haus decken. Für Ein- und Zweifamilienhäuser reicht dafür eine Kollektorfläche von 4 Prozent der Nutzfläche aus. Wer sich für eine Holzpelletheizung oder eine Wärmepumpe entscheidet, muss damit mindestens die Hälfte der benötigten Wärme erzeugen.

Auf erneuerbare Energien dürfen Bauherren künftig nur verzichten, wenn sie beispielsweise durch eine effiziente Wärmedämmung den Energiebedarf des Hauses um 15 Prozent unter die gesetzlichen Anforderungen senken. Das Gleiche gilt, wenn das Haus an ein Nah- oder Fernwärmenetz angeschlossen wird, dessen Energie von einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage erzeugt wird.

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