Erneuer­bare Energien Meldung

Mit Wind­energie wollte EEV Geld verdienen – jetzt ist sie pleite.

Die Erneuer­bare Energieversorgung AG (EEV AG) aus Papenburg hat Insolvenz­antrag beim Amts­gericht Meppen gestellt (Az. 9 IN 213/15). Viele der rund 2 500 Anleger sollten sich auf herbe Verluste bis hin zum Total­verlust einstellen.

Das Unternehmen hat rund 16,7 Millionen Euro mit Genuss­rechten und rund 9,5 Millionen Euro mit sogenannten partiarischen, also gewinn­abhängigen Darlehen bei Anlegern einge­worben. Eine EEV-Tochter, die ein Biomasse­kraft­werk in Papenburg betreibt, hat auch Insolvenz­antrag gestellt (Az. 9 IN 210/15). Nicht betroffen ist eine andere Tochter, die den Nordsee-Wind­park Skua entwickeln sollte.

Vorläufiger Insolvenz­verwalter von EEV ist Stefan Denk­haus von der Sozietät BRL in Hamburg, bei der Tochter ist es Dietmar Penzlin von der Sozietät SJPP Schmidt-Jortzig Petersen Penzlin. Beide kennen die Branche, etwa aus der Insolvenz von Prokon Regenerative Energien.

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