Erneuerbare Energien Meldung

Das Bundesumweltministerium hat das Programm zur Förderung erneuerbarer Energien verlängert. Anträge können nun bis zum 31. Dezember 2003 gestellt werden, also drei Monate länger als geplant. Ab 2004 sollen neue Richtlinien gelten, „die der gestiegenen Nachfrage nach Fördergeldern Rechnung tragen“, so das Umweltministerium. Unter das „Marktanreizprogramm“ fallen Biogas-, Biomasse-, Photovoltaik-, Solarkollektor-, Geothermie- und Wasserkraft-Anlagen.

Förderung

Der Bau der Anlagen wird durch Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen gefördert. Außerdem können Darlehensnehmer einen Teilschulderlass beantragen, um das Darlehen vorzeitig teilweise zu tilgen.

  • Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt es für Biomasse-, Photovoltaik- und Solarkollektor-Anlagen
  • Darlehen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt es für Biogas-, Biomasse-, Geothermie- und Wasserkraft-Anlagen.
  • Teilschulderlasse aus Mitteln des Bundes gibt es für Biogas-, Biomasse- und Geothermie-Anlagen.

Antragsberechtigte

1. Zuschüsse für Photovoltaikanlagen: Träger von allgemeinbildenden Schulen, Berufs- und Technikerschulen, Berufsbildungszentren und überbetrieblichen Ausbildungsstätten bei den Kammern.

2. Zuschüsse für Solarkollektor- und Biomasseanlagen: Privatpersonen, freiberuflich Tätige sowie kleine und mittlere private gewerbliche Unternehmen, die
- entweder Eigentümer, Pächter oder Mieter der Anwesen sind, auf denen die Anlagen errichtet werden sollen
- oder Energiedienstleister von Anlagen sind, die bei den Antragsberechtigten errichtet werden sollen.

3. Darlehen und Teilschulderlasse: gleiche Antragsberechtigte wie 2. Hinzu kommen eingetragene Vereine, private Stiftungen sowie Land- und Forstwirte.

Bedingungen und Konditionen

Genaue Informationen und Anträge stehen auf den Seiten des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

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