Gesunde Ernährung: Die wichtigsten Regeln

Ernährungsberatung Test

Wer sich vollwertig ernähren möchte, kann sich bei der Lebensmittelauswahl am DGE-Ernährungskreis orientieren: Von allen sieben Lebensmittelgruppen (Getreide, Getreideerzeugnisse, Kartoffeln; Gemüse, Salat; Obst; Milch, Milchprodukte; Fleisch, Wurst, Fisch, Eier; Fette, Öle; Getränke) sollte man täglich kosten und dabei die dargestellten Mengenverhältnisse beachten. Die Bedeutung der Getränke (mindestens 1,5 Liter täglich) wird durch den Platz in der Mitte des Kreises hervorgehoben. (Quelle: DGE-Ernährungskreis, Copyright: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., Bonn).

Der ideale Speiseplan kann individuell unterschiedlich sein. Aber es gibt allgemein gültige Empfehlungen.

Eine Ernährung, die gesund und fit erhält, kann bei jedem etwas anders aussehen. Aber sie orientiert sich an allgemein gültigen Regeln. Anschaulich vermittelt werden sie durch den Ernährungskreis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, DGE: Viel trinken, reichlich Obst oder Gemüse essen, dazu Brot aus vollem Korn, ausreichend Milchprodukte, eher wenig Fleisch und wenig Fett – und schon ernähren Sie sich gesund.

Grünzeug spielt die Hauptrolle. Mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag – das muss sein. Eine Portion ist eine Hand voll. Große Hände, größere Portionen, kleine (Kinder-)Hände, kleinere Portionen. Auch Fruchtsaft zählt. Die Auswahl ist groß: Wer Salat partout nicht mag, greift einfach zu Birnen, Äpfeln, Möhren.

Vorzugsweise Vollkornbrot. Getreideprodukte liefern Ballaststoffe, die für die Gesundheit der Verdauungsorgane wichtig sind. Lassen Sie Weißmehlprodukte häufiger mal links liegen und greifen Sie zu Vollkornbrot und Hafermüsli. Das liefert zusätzliche Mineralstoffe und hält auch den Insulinspiegel in Schach.

Milchprodukte als Fleischersatz

Gutes Eiweiß, schlechtes Eiweiß. Fleisch ist unser Eiweißlieferant Nummer eins. Dennoch sind Fleischberge auf dem Teller wenig gesund. Milchprodukte sind ebenfalls sehr eiweißreich und liefern zusätzlich wertvolles Kalzium für die Knochen.

Fett? Aber ja. Fett ist kalorienträchtig. Generell empfiehlt sich deshalb ein eher sparsamer Umgang mit Butter, Margarine, Sahnesoßen und natürlich mit versteckten Fetten in Wurst, Käse und Gebäck. Gute Speiseöle aus Oliven, Raps, Nüssen und Sonnenblumen aber braucht der Körper. Verwenden Sie deshalb in der Küche bevorzugt solche Pflanzenöle.

Nicht dogmatisch werden. Was in der Theorie so einfach klingt, kann im Alltag manchmal schwer fallen – wenn beispielsweise der Magen und das Hirn nach Süßem oder Fettem verlangen. Bleiben Sie locker und nutzen Sie den DGE-Ernährungskreis nicht als Dogma, sondern als Orientierung. Jeder Zwang vereitelt die Bemühungen um eine gesunde Ernährung.

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