Ernährung in der Schwangerschaft Meldung

Fetter Fisch tut Babys gut: Pro 100 Gramm stecken in der Makrele (hinten) rund 12, im Hering (vorn) rund 18 Gramm Fett.

Ob Hering, Makrele oder Thunfisch – Fisch mit hohem Fettgehalt tut schon dem ungeborenen Baby gut. Nimmt das Kind über die Nabelschnur viel Fettsäuren aus Fischöl auf (Omega-3-Fettsäuren), entwickelt es in den ersten 18 Lebensmonaten eine besonders geschmeidige Motorik. Schwangere sollten daher regelmäßig zu fettem Fisch greifen. Zu diesem Schluss kamen niederländische Forscher des Universitair Medisch Centrum Groningen.

Neun Jahre lang hatten die Wissenschaftler die Nabelschnüre von etwa 300 Babys auf pränatale Nährstoffe und auf die spätere Entwicklung der Babys untersucht. Das Ergebnis war überzeugend: Schwangere, die viel Fisch verzehrt hatten, bekamen besonders gelenkige Kinder. Der Nachwuchs stolperte zum Beispiel weniger über herumliegendes Spielzeug. Werdende Mütter, die dagegen viel Chips oder Pommes gegessen hatten (unter anderem Transfettsäuren), schadeten so der späteren Motorik ihrer Babys. Diese bewegten sich nach der Geburt deutlich ungeschickter (Pediatric Research, 08/2006).

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