Tees, Bäder, Salben, Pflanzen­extrakte

Kräuter­tees, ätherische Öle und die Pflanzen­extrakte Echinacea und Umck­aloabo gelten als Alternativen zu klassischen Arzneien. Helfen die Wirk­stoffe aus der Natur?

Kräutertee

Lindenblüten fördern das Schwitzen, Fenchel und Thymian das Abhusten. Doch die Wirk­stoff­dosis im Tee ist oft zu gering, um therapeutisch etwas auszurichten. Immerhin spendet Tee Wärme und Flüssig­keit.

Erkältungs­salben und -bäder

Eukalyptusöl, Kampfer, Menthol, Minze – die ätherischen Öle in den Salben und Bädern verdunsten schnell und steigen in Nase und Bronchien. Erkältungs­schleim löst sich, das Atmen fällt leichter. Unsere Experten bewerten die Bäder und Salben als mit Einschränkung geeignet, weil Studien den Nutzen noch nicht abschließend belegt haben. Asth­matiker, Menschen mit chro­nischen Atemwegs­leiden und Kinder unter zwei Jahren sollten auf ätherische Öle in Bädern und Salben verzichten. Sie können bei ihnen Atemnot verursachen.

Echinacea und Umck­aloabo

Mittel mit Extrakten des Sonnenhuts (Echinacea) sollen die Immun­abwehr stärken. Umck­aloabo mit Extrakten einer Geranien­art verspricht zudem, Infekt-Erreger zu bekämpfen. Es ist nur für akute Bronchitis zugelassen. Echinacea und Umck­aloabo-Tropfen beur­teilen unsere Experten als mit Einschränkung geeignet. Die Daten­lage für Echinacea ist uneinheitlich, für Umck­aloabo-Tropfen noch nicht zufrieden­stellend. Echinacea wird vereinzelt mit Auto­immunkrankheiten in Zusammen­hang gebracht, Umck­aloabo mit Leberschäden.

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TestErkältung09.01.2019
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