Tipps: Probleme mit der Brille

Um Ärger mit der neuen Brille vorzubeugen oder in den Griff zu bekommen, helfen folgende Tipps:

  • Kontrollieren Sie Ihre Brille am Besten schon beim Abholen (und vor dem Bezahlen) genau: Hat sie Kratzer oder andere Mängel? Sitzt sie gerade, ohne zu rutschen oder zu drücken? Sehen Sie damit scharf und ohne Probleme, auch in verschiedenen Entfernungen und beim Lesen? Wenn etwas nicht zu stimmt, sollten Sie das klar und deutlich sagen. Jetzt ist die beste Gelegenheit.
  • Wenn Ihnen Probleme erst später auffallen, lohnt der Gang zum Augen­optiker. Der haftet grund­sätzlich zwei Jahre für Mängel an verkauften Brillen – auch wenn der Nach­weis nicht immer einfach ist. Manchmal gibt es auch längere oder umfang­reichere Garan­tien, etwa bei der Unver­träglich­keit von Gleitsicht­brillen oder „Nicht­gefallen“.
  • Brillen­versicherungen, die beim Brillen­verkauf mit angeboten werden, decken oft Fälle außer­halb der Garan­tien ab, vor allem Verlust, Bruch oder Veränderungen der Sehfähig­keit. Wenn solche Policen im Kauf­preis enthalten sind oder nur wenige Euro kosten, spricht nichts gegen den Abschluss. Sonst müssen Sie den möglichen Nutzen gegen die Kosten abwägen. Dabei zählt vor allem der Preis der Brille. Übrigens: Bei diesem Thema liegen wohl die Filialen vorn. Dort bekamen 84 Prozent der Umfrage-Teilnehmer eine Brillen­versicherung angeboten – in Einzel­betrieben nur 25 Prozent.

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