Ergebnisse der Handy-Umfrage Meldung

Mehr als 6 000 Teilnehmer haben bei der Online-Umfrage zum Thema Handy mitgemacht. Die Aufgabe: Das eigene Handy - nicht selten mit unzähligen Zusatzfunktionen ausgestattet - kritisch bewerten. test.de zeigt die Ergebnisse.

Danke schön!

Das Team von test und test.de bedankt sich ganz herzlich bei den mehr als 6 000 Handy­besit­zern, die sich an der Onlineumfrage beteiligt haben! Sie ist zwar nicht repräsentativ, weil sie nur online zugänglich war, liefert aber dennoch eine Reihe interessanter Ergebnisse.

Mit oder ohne Vertrag

Ergebnisse der Handy-Umfrage Meldung

45 Prozent der Befragten besitzen ein neues Mobilfunktelefon mit Vertrag. 37 Prozent nutzen ein neues Handy ohne Vertrag. Jeweils neun Prozent haben neue Handys mit Prepaidkarte oder gebrauchte Geräte ohne Vertrag. Höchstens alle zwei Jahre kaufen die meisten Teilnehmer ein neues Gerät. Für Vertragskunden sind neue Handys fast kostenlos. Die Mobilfunkanbieter binden ihre Kunden so an die Verträge.

Multimediahandys sind beliebt

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Ein Großteil der Umfrageteilnehmer hat sogenannte Multimediahandys - Geräte mit mehreren Zusatzfunktionen wie zum Beispiel MP3-Player und Megapixelkamera. Ein Drittel der Befragten nutzt Einfachhandys - mit wenigen Zusatzfunktionen. Fast jeder Fünfte hat ein Smartphone - ein Multimediahandy mit vollständiger Tastatur und brauchbarer Internetfunktion. Auffällig: Fast jeder vierte aller Smartphonebesitzer hat das iPhone von Apple. Spezielle Geräte für Senioren mit extragroßen Tasten nutzen nur ein Prozent aller Teilnehmer.

60 Prozent telefonieren häufig

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Obwohl die meisten der Befragten ein Multimediahandy mit verschiedenen Zusatz­funk­tionen besitzen, nutzen sie ihr Gerät vor allem für Anrufe: 60 Prozent tele­fo­nie­ren mehrmals oder mindestens einmal täglich. Es folgen die Adressbuch-, die Kalender- und Wecker- und die SMS-Funktion. Internet, Musikspieler, E-Mail, Spiele und GPS nutzen die Handybesitzer kaum. Für spontane Schnappschüsse kommt bei gut zwei Dritteln der Befragten ab und zu die Kamera zum Einsatz.

Jeder zweite ist zufrieden

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Insgesamt ist jeder zweite Umfrageteilnehmer zwar nicht sehr, aber doch zufrieden mit den meisten Funktionen seines Handys: Tasten, Display, Stabilität, Musikspieler, SMS, Telefon und Menüführung - alles in Ordnung. Kein Wunder also, dass auch jeder Zweite sein Handy mit kleinen Einschränkungen an Freunde und Bekannte weiterempfehlen würde. Mit Akkulaufzeit und Kamera sind die Befragten jedoch weniger zufrieden.

Der Preis entscheidet

Beim Handykauf ist für die Befragten zuallererst der Preis des Gerätes entscheidend. Gefolgt von Testergebnissen, Ausstattung und Design. Die Marke und persönliche Empfehlungen sind weniger wichtig. Ein günstiger Vertrag ist für die eine Hälfte der Teilnehmer ein entscheidendes Kaufkriterium, für die andere jedoch weniger wichtig oder unwichtig.

Wichtige Testkriterien

Am wichtigsten ist den Befragten bei den Handytestkriterien der Stiftung Warentest der Prüf­punkt Telefonfunktion - also Sprachqualität und Empfang. Auch Stabilität und Haltbarkeit, Hand­habung und Akku­lauf­zeit sind sehr wichtig. Andere Punkte wie Kamera, Internet, Musik­spieler oder GPS sind für die Teilnehmer weniger wichtige, aber nicht zu vernachlässigende Testkriterien. Obwohl sie die Zusatzfunktionen nur ab und zu nutzen.

Anderes Alter, anderes Handy

An der Onlineumfrage haben alle Altersgruppen teilgenommen. Dabei zeigt sich: Die Jüngeren nutzen eher Multimediahandys oder Smartphones. Die Älteren eher Einfachhandys. Seniorengeräte nutzen nur ein Prozent aller Teilnehmer beziehungsweise vier Prozent der Über-70-Jährigen. Interessant: Auch Ältere haben Smartphones. In der Gruppe der 61- bis 70-Jährigen immerhin zehn Prozent. Die größte Teilnehmergruppe stellten die 30- bis 50-Jährigen.

Von Frauen und Männern

Eine kleine Überraschung zum Schluss: Frauen telefonieren nicht so häufig wie Männer - mit dem Handy. Allerdings: Nach der Gesprächsdauer hat die Stiftung Warentest nicht gefragt. Im SMS-Verschicken aber sind die Frauen spitze. Das Internet nutzen wiederum eher die Männer.

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