Ergebnisse Umfrage zu test.de Meldung

Die Stiftung Warentest hat Sie befragt: Wie gefällt Ihnen test.de? Was ist gut, was wichtig, was fehlt Ihnen? Das Echo war überwältigend: Rund 10 000 Nutzer haben den Fragebogen begonnen, mehr als 7 000 auch die letzte Frage noch beantwortet. Herzlichen Dank dafür! test.de nennt die wichtigsten Ergebnisse.

Schulnoten

Bei den meisten Antworten durften Sie test.de Schulnoten geben: von 1 bis 6. Das stand zum Beispiel für „starke Zustimmung“ bis „keine Zustimmung“ oder für „besonders wichtig“ bis „nicht wichtig“. Bei den unten stehenden Infografiken (Klick auf die Lupe oder Bild bringt jeweils eine Großansicht) sind jeweils die Schulnoten 1 und 2 zusammengefasst. Damit lässt sich auf einen Blick erkennen, welchen Aussagen die Teilnehmer der Umfrage eine hohe Wichtigkeit oder Zustimmung beimessen.

Allgemeine Einschätzung

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77 Prozent der Befragten stimmen mit Schulnote 1 oder 2 der Aussage zu „test.de ist mein Favorit für Verbraucherinformationen“, drei Viertel sagen „Die Gestaltung von test.de finde ich gelungen“, zwei Drittel „Ich finde die gesuchten Informationen auf test.de einfach und schnell“. Das freut uns! Weniger als die Hälfte äußert jedoch hohe Zustimmung für die Aussage „test.de bietet viele Informationen kostenlos an“ und nur 30 Prozent sagen „Ich bin gern bereit, für den Abruf detaillierter Testergebnisse zu zahlen“. Das ist schade: Zum einen bietet test.de mit unzähligen Meldungen, regelmäßigen Schnelltests und Kurzfassungen von Vergleichstests viele kostenlose Inhalte. Zum anderen ist die Stiftung Warentest auf die Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Inhalte angewiesen. Dafür nur zwei Gründe: Erstens sind alle Veröffentlichungen der Stiftung werbefrei, zweitens kauft die Stiftung die Testprodukte anonym im Handel ein und lässt sie sich nicht durch die Hersteller zur Verfügung stellen. Beides garantiert objektive und unverfälschte Testergebnisse.

Testergebnisse am wichtigsten

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Apropos Testergebnisse. Die sind den Umfrageteil­nehmern am wichtigsten: Für Produkttests geben hier immerhin 96 Prozent Note 1 oder 2, für Tests im Bereich Versicherungen, Banken und Baufinanzierung 75 Prozent. Schnelltests von aktuellen und zeitlich befristeten Angeboten halten 76 Prozent für sehr wichtig. Den gleichen Wert erreichen die Meldungen und die Infodokumente auf test.de. Am wenigsten wichtig sind den Umfrageteilnehmern die Chats mit den Experten der Stiftung: Nur 21 Prozent vergeben hier Note 1 oder 2.

Produktfinder: rege Nutzung

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Im April vergangenen Jahres ist test.de mit den Produktfindern gestartet. Dieses neue Angebot von Produktdatenbanken mit umfassenden Testergebnissen, Ausstattungsmerkmalen und aktuellen Preisen haben die Umfrageteilnehmer gut angenommen: 65 Prozent nutzten bereits den Produktfinder Digitalkameras, 51 Prozent den Produktfinder Fernseher und 23 Prozent den Produktfinder Investmentfonds. Die Datenbank Medikamente im Test haben schon 28 Prozent der Umfrageteilnehmer befragt.

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Auch der Zufriedenheitsgrad bei denjenigen, die die Produktdatenbanken auf test.de bereits genutzt haben, ist sehr hoch: Schulnote 1 oder 2 vergaben hier beim Produktfinder Digitalkameras 84 Prozent, beim Produktfinder Fernseher 82 Prozent, bei Medikamente im Test 80 Prozent und beim Produktfinder Investmentfonds noch 70 Prozent.

Zusätzliche Angebote

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Was fehlt Ihnen auf test.de? Am ehesten die Möglichkeit, darauf hingewiesen zu werden, wenn für Sie besonders interessante Tests erscheinen (63 Prozent mit Note 1 oder 2). 48 Prozent der Umfrageteilnehmer möchten gern selbst Testvorschläge unterbreiten. Beide Wünsche wird das Team von test.de so bald als möglich erfüllen. Selbst Inhalte zu erstellen oder mit anderen Nutzern zu kommunizieren ist für die Umfrage­teilnehmer nicht ganz so wichtig (21 bis 28 Prozent). Noch seltener wünschen sie sich, auf die Testergebnisse auch mobil zugreifen zu können (11 Prozent).

Darüber hinaus durften die Teilnehmer auch eigene Vorschläge für zusätzliche Angebote auf test.de unterbreiten. Sie haben viele interessante Ideen geäußert. Beispiel: „Über Tests abstimmen lassen.“ Viele Teilnehmer wollten aber auch nur mehr vom Vorhandenen, etwa mehr Schnelltests und Produktdatenbanken. Das Team von test.de wird sich alle Ihre Vorschläge genau ansehen!

Die kostenpflichtigen Inhalte

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Nur 30 Prozent der Umfrageteilnehmer sind gern bereit für Testergebnisse zu bezahlen (siehe oben). Wenn sie es dann getan haben, sind sie aber zufrieden mit dem, was sie bekommen: 87 Prozent finden die Aufbereitung der Testergebnisse gelungen. Die Gruppe derjenigen, die sich der interaktiven Tabellen bedient und derjenigen, denen auch das PDF zum Download genügen würde, hält sich in etwa die Waage. Ein weiteres kleines Detail am Rande. Bei der freien Frage, welches Bezahlsystem Nutzern fehlt weil sie lieber damit bezahlen würden, antwortete die Mehrzahl: Paypal. Seit 14. Januar, also knapp eine Woche nach Start der Umfrage, ist es möglich, auf test.de mit Paypal zu bezahlen. Leider können wir Ihnen nicht versprechen, dass wir alle Ihre Wünsche so schnell erfüllen ;-) Scherz beiseite: Natürlich ging die Einbindung von Paypal nicht auf die ersten Umfrageergebnisse zurück: Sie war sowieso geplant.

Wer surft auf test.de

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Die Umfrage ist trotz der hohen Teilnehmerzahl natürlich nicht repräsentativ. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer beantwortete den Fragebogen nach Erhalt des test.de-Newsletters. Die Teilnehmer kennen test.de also gut und stehen oft auch in anderen Kundenbeziehungen zur Stiftung Warentest, etwa als Abonnent von test oder Finanztest. Das Alter der Umfrageteilnehmer verteilt sich recht gleichmäßig über die Dekaden. Das Geschlechterverhältnis ist allerdings nicht so gleichmäßig verteilt: 73 Prozent der Umfrageteilnehmer waren männlich, nur 27 Prozent weiblich.

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