Naturheilverfahren

In der Regel Homöopathie

Homöopathie, Akupunktur und Biologische Tiermedizin: Naturheilverfahren sind auch für Tiere durchaus beliebt. Zwei von fünf befragten Tierhaltern haben schon einmal mit ihren Tieren die alternativen Methoden in Anspruch genommen. Davon gaben rund 80 Prozent an, dass sie ihr Tier mit Homöopathie behandeln ließen. Dagegen spielten Akupunktur und Biologische Tiermedizin nur eine geringe Rolle. Die Kosten für das Naturheilverfahren lagen bei den Befragten in der Hälfte der Fälle bei maximal 50 Euro. Allerdings machte knapp ein Drittel keine Angaben hierzu. Nur rund jeder zehnte Befragte mit Tierarzterfahrung hielt grundsätzlich nichts von alternativen Heilverfahren.

Auf Zusatzbezeichnung achten

Im Prinzip kann jeder Tierarzt Naturheilverfahren anbieten. Schreibt der Arzt jedoch eine Zusatzbezeichnung wie Homöopathie oder Akupunktur auf sein Praxisschild, dann muss er zuvor eine von der jeweiligen Landestierärztekammer anerkannte Weiterbildung absolviert haben. Die Anforderungen sind je nach Bundesland verschieden, in der Regel wird aber eine bestimmte Zahl von Fortbildungsstunden verlangt, meist auch eine Prüfung. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte darauf achten, dass der Tierarzt die Zusatzbezeichnung für das angebotene Naturheilverfahren trägt.

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