Wir fragten unsere Lese­rinnen und Leser, wie ­lange ihre Haus­halts- und Multimediageräte fehler­frei liefen und ob sie Defekte reparieren ließen. Eine Erkennt­nis: Was einmal kaputt ist, bleibt es meist auch.

Viele Geräte ließen sich gar nicht reparieren

Zwei Drittel der in der Umfrage gemeldeten Defekte wurden nicht behoben – weil sich die Geräte nicht reparieren ließen oder weil Nutzer eine Reparatur gar nicht erst versuchten.

Bei Trock­nern klappt die Reparatur oft

Umfrage­teilnehmer berichteten häufig von erfolg­reich reparierten Trock­nern. Ihre defekten Drucker dagegen ließen sich nur selten wieder flott­machen.

Weiße Ware hält länger

„Wie alt war das Gerät, als der erste Defekt auftrat?“, fragten wir in unserer Online­umfrage. Die Liste zeigt jeweils den Median der Antworten: Die Hälfte der Geräte ging bis zu diesem Nutzungs­jahr erst­mals kaputt, die Hälfte danach. Am frühesten traten die ersten Defekte bei Mobiltelefonen auf – nämlich mehr­heitlich schon im ersten Jahr. Als robusteste Produkte der Befragung erwiesen sich große Haus­halts­geräte: Die Hälfte der Geschirr­spüler, Kühl­schränke und Wäschetrockner hatte ihren ersten Defekt erst im fünften Nutzungs­jahr oder später.

Erstes Jahr:

Mobiltelefone (625)

Zweites Jahr:

Drucker (622)
Notebooks (369)
Kaffee­maschinen (424)
Staubsauger (204)
Navigations­systeme (168)
Tablets (156)

Drittes Jahr:

Fernseher (333)
Fotokameras (177)

Viertes Jahr:

Trockner (173)

Fünftes Jahr:

Kühl-/Gefrier­schränke (241)
Wasch­maschinen (495)
Geschirr­spüler (418)

Anzahl der Antworten in Klammern. Die Antworten beziehen sich nur auf Geräte, die während der Nutzung kaputt gegangen sind. Solche, die noch laufen oder ohne Schaden ausgemustert wurden, sind nicht berück­sichtigt.

Quelle: Online­umfrage der Stiftung Warentest, 24. Oktober bis 18. November 2019

Schwach­stelle Akku

Ein defekter Akku – das war in der Umfrage das am häufigsten genannte Problem bei Handys, Notebooks und Tablets. Damit schwächelte ausgerechnet jenes Bauteil, das Hersteller immer öfter fest verbauen – und eine Reparatur damit erschweren.

Abschied vom Wechselakku

Vor zehn Jahren war ein einfach wechsel­barer Energiespeicher in Handys noch die Regel, heute ist er die Ausnahme.

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