Bandscheibenvorfälle können jetzt unter Umständen auch mit einem körpereigenen Immunstoff zur Schmerzlinderung und Ausheilung erfolgreich behandelt werden. Mit Antizytokinen sollen sich Bandscheibenvorfälle, bei denen der Ischiasnerv geschädigt wird, ohne größere Nebenwirkungen behandeln lassen. Dies ist das Ergebnis einer Studie am Klinikum Düsseldorf, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wurde. Bisher standen vor allem Operationen und eine Therapie mit Kortison zur Verfügung. Bei dem neuen Mittel handelt es sich um einen Eiweiß- und Hemmstoff (Anti-Interleukin-1) aus dem Blut des Patienten.

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