Erdbeeren und Paprika Meldung

Pestizide in spanischen Paprika und importierten Erdbeeren – der Grund für solche Funde sind oft die offenen Handelsgrenzen der EU-Länder. Zwischen Ostsee und Mittelmeer werden auch aus Klimagründen unterschiedliche Pestizide eingesetzt, um Obst und Gemüse vor den heimischen Schädlingen zu schützen. Die Folge: In Importen können nicht nur mehr Rückstände enthalten sein, als bei deutschen Produkten erlaubt ist, sondern auch solche Stoffe, für die es hier gar keine Zulassung gibt. Das gilt zumindest für einige Stoffe, deren Einsatz noch nicht EU-weit geregelt ist.

Denn bei Importen können unter bestimmten Voraussetzungen für hierzu- lande nicht eingesetzte Pflanzenschutzmittel Ausnahmegenehmigungen erteilt werden. Und das gilt auch für die Höchstmengen von bestimmten Pflanzenschutzmitteln. Eine andere Sache sind verbotene Stoffe wie das Unkrautvernichtungsmittel Nitrofen, das über die EU-Grenzen hinaus untersagt ist und das auch bei der Stiftung Warentest auf der Liste der Routineprüfungen steht.

Tipp: Rückstände von Pflanzenschutzmitteln sitzen meist auf der Schale. Einen großen Teil davon können Sie entfernen. Schon Abspülen mit lauwarmem Wasser hilft, feste Früchte oder Paprika sollten Sie am besten leicht abschrubben.

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