Erdbeben-Katastrophe in Japan Meldung

Das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) hat Tipps zusammengestellt, wie Deutsche den Opfern der Erdbeben-Katastrophe in Japan helfen können.

Kein blinder Aktionismus

Sicher ist: Japan braucht angesichts des Ausmaßes der Katastrophe trotz hochentwickelter eigener Technik Hilfe. Blinder Aktionismus allerdings hilft niemandem weiter. Welche Hilfe die Opfer in Japan brauchen, ist von Deutschland aus derzeit kaum zu beurteilen. Das DZI empfiehlt daher Spenden an Organisationen mit guten Kontakten in Japan. Das Institut liefert detaillierte Tipps für Menschen, die den Erdbebenopfern helfen möchten. Der Link führt zu den Tipps mit Stand vom 16. März 2011. Mögliche Aktualisierungen sind über www.dzi.de zu finden.

[Update 16.03.2011] Betrugversuch

Die Spendenaktionen für die Opfer in Japan rufen auch Betrüger auf den Plan. Das DZI warnte vor einem aktuellen Fall: Unter Verwendung einer angeblichen E-Mail des DZI habe eine Person versucht, bei verschiedenen Tageszeitungen eine Anzeige mit einem Spendenaufruf zu veröffentlichen. Die Spenden, die von einer „privaten Gruppe von Dozenten und Studenten“ gesammelt würden, sollten deutschen Opfern in Japan zugutekommen. Das DZI in Berlin distanzierte sich von dem Aufruf. Weder Absender noch angegebene Bankverbindung seien dem Institut bekannt.

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