Erbvertrag Special

Nicht­eheliche Lebens­gemeinschaften kennt das deutsche Erbrecht nicht. Anders als Ehegatten können Unver­heiratete kein gemeinschaftliches Testament machen und haben auch kein gesetzliches Erbrecht. Stirbt ein Partner, geht der andere daher grund­sätzlich leer aus. Möchten nicht­verheiratete Paare dies verhindern, können sie sich gegen­seitig für den Fall des Todes in einem Erbvertrag absichern. Dieser ist für beide Seiten verbindlich. Was sich Paare im Erbvertrag gegen­seitig versprechen, kann später grund­sätzlich nicht mehr einseitig verändert werden. test.de erklärt, was beim Erbvertrag zu beachten ist und welche weiteren Möglich­keiten es zur Absicherung des Part­ners gibt.

Der Einstieg in den Finanztest-Artikel

„Die „wilde Ehe“ ist längst nicht mehr wild. Das nicht­eheliche Zusammenleben gehört neben der Ehe zu den alltäglichen Familien­bildern. Zirka drei Millionen Paare in Deutsch­land leben gemein­sam ohne Trau­schein.

Im Erbrecht ist diese Lebens­wirk­lich­keit noch nicht ange­kommen. Es bietet keine gesetzliche Absicherung für nicht verheiratete Paare. So bleibt es ihnen über­lassen, zu Lebzeiten Rege­lungen für die Situation zu treffen, wenn einer von ihnen stirbt.

Jeder für sich kann ein Testament machen und den Partner bedenken. Der einzige gemein­same Weg ist jedoch der Erbvertrag. (...)“

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