Erbschaft­steuer Schnell ins Grund­buch eintragen lassen

19.06.2018

Steuerfreiheit für ein Eigenheim gilt nicht, wenn zum Todes­zeit­punkt nur eine Auflassungs­vormerkung existiert, so der Bundes­finanzhof (BFH, Az. II R 14/16). Der Wert eines Eigenheims bleibt bei der Erbschaft­steuer außen vor, wenn der Ehepartner als Erbe die Immobilie selbst bewohnt. In dem Fall verstarb die Erblasserin ein halbes Jahr nach Einzug in eine Eigentums­wohnung. Da war sie im Grund­buch noch nicht als Eigentümerin einge­tragen, es gab lediglich eine Auflassung. Der BFH lehnte die Befreiung von der Erbschaft­steuer ab. Käufer sollten auf schnelle Eintragung ins Grund­buch drängen.

19.06.2018
  • Mehr zum Thema

    Erbschaft­steuer Frei­beträge nutzen, Steuer sparen

    - Dank hoher Frei­beträge bleiben Erbschaften im Familien­kreis oft steuerfrei. Wir erklären, wie Sie auch große Vermögen steuerfrei über­tragen – mit Erbschafts­steuer­rechner.

    Erbschaft­steuer Nach­träglich Steuer auf geerbtes Familien­heim

    - Kinder, Ehepartner oder einge­tragene Lebens­partner können das Familien­haus zusätzlich zu den Frei­beträgen steuerfrei erben. Dafür müssen sie dort einziehen und darin...

    Erbrecht Zehn Irrtümer rund ums Erbe

    - Für viele ist es ein zentrales Thema: Wer bekommt mein Vermögen, wenn ich sterbe? Die erbrecht­lichen Regeln sind komplex und laden dazu ein, miss­verstanden zu werden....