Erbschafts­steuer Special

Noch profitieren Firmen­erben bei der Erbschaft- und Schenkung­steuer. Erbt etwa ein Sohn die väterliche Firma im Wert von einer Million Euro, zahlt er keinen Cent – wenn er die Arbeits­plätze erhält und weitermacht. Erbt er Wert­papiere mit gleichem Wert, kassiert das Finanz­amt 90 000 Euro. Doch die Vorteile könnten bald passé sein. Finanztest erklärt, was sich ändern könnte, wie die Besteuerung von Wert­papieren und Immobilien im Detail funk­tioniert und welche Frei­beträge für Erbschaften und Schenkungen generell gelten.

Der Einstieg in den Finanztest-Artikel

„Die Kritik von Anton Steiner, Präsident des Deutschen Forums für Erbrecht e. V. in München, ist hart: „Die Verhand­lung vor dem Bundes­verfassungs­gericht belegt, was jeder Fachmann weiß: Die 2009 einge­führte Erbschaft­steuer ist ein bürokratisches Mons­trum, detail­versessen und vor allem ungerecht!“ Dabei wurde die Erbschaft­steuer erst auf Druck des Verfassungs­gerichts im Jahr 2008 reformiert und trat 2009 in Kraft. Die Richter hatten eine gleiche Bewertung aller Vermögens­arten verlangt. Das hat der Gesetz­geber ausgebügelt. Neu einge­führt hat er aber zahlreiche Schon­regeln für das Unter­nehmens­erbe (...).“

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