Auch wenn durch Präimplantations-Diagnostik (PID) verhindert werden kann, dass eine Erbkrankheit der Eltern auf das Kind über­tragen wird, muss die Krankenkasse nicht bezahlen. Ein Mann hatte geklagt, weil seine Kasse 21 000 Euro für die PID nicht über­nehmen wollte. Wegen eines Gendefektes des Mannes hatte seine Ehefrau sich künst­lich befruchten lassen. Mithilfe der PID sollten krankhafte Eizellen entfernt werden (Bundes­sozialge­richt, Az.B 1 KR 19/13 R).

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