Diagnose: Viele Eindrücke ergeben das Gesamtbild

Um die Krankheit sicher diagnostizieren zu können, braucht der Arzt eine Reihe von Hinweisen, die nur die Betroffenen selbst, Angehörige, Partner oder Augenzeugen eines Anfalls geben können. Diese sind genauso wichtig wie ärztliche und medizintechnische Untersuchungen.

Einige grundlegende Informationen für die Diagnose:

• Alter beim ersten Anfall: direkt nach der Geburt, im ersten Lebensjahr, im Schulalter, im Erwachsenenalter?

• Anfälle am Tag, während das Schlafs, beim Aufwachen?

• Wie häufig treten die Anfälle auf, wie lange dauern sie?

• Womit beginnt der Anfall?

• Ist der ganze Körper beteiligt?

• Ist der Patient während des Anfalls bei Bewusstsein?

EEG: Aufzeichnung der im Gehirn fließenden elektrischen Ströme - die Hirnströme können verändert sein und Hinweise auf eine allgemeine Hirnfunktionsstörung, lokale Hirndefizite oder eine erhöhte Anfallbereitschaft geben.

Bildgebende Verfahren, Computertomographie und heutzutage vor allem die Kernspintomographie, lassen Aussagen über strukturelle Hirnveränderungen zu, wie Verletzungen, Blutungen, Narben, Tumoren.

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