Die Stromgiganten erhöhen die Preise, Verbraucher haben das Nachsehen.

test-Leser Peter B. aus Berlin hat schon vor drei Jahren den Stromanbieter gewechselt, weil er dabei Geld sparen konnte. Nicht die Bewag, sondern der Stromkonzern Eon versorgt ihn seither. Doch über Eon ärgert er sich nun. Im Oktober 2002 erhielt er eine Preiserhöhung. Im März 2003 versuchte Eon, ihm den Wechsel zur Konzerntochter Edis schmackhaft zu machen, doch er blieb. Im Mai wurde er über die nächste Erhöhung informiert. Ähnlich ging es Klaus L. mit Aquapower von Eon. Innerhalb von drei Jahren hatte sich der Preis für ihn um 40 Prozent erhöht. Er hat deshalb gekündigt.

Fazit: Von Wettbewerb kann kaum noch die Rede sein, es gibt nur noch wenige billige Anbieter. Die Großen können darum die Preise erhöhen. Kleinere Anbieter haben es schwer, weil die Netzbetreiber oft hohe Preise für die Stromdurchleitung berechnen. So haben die Elektrizitätswerke Schönau deshalb jetzt beim Bundeskartellamt Beschwerde gegen einen anderen Stromriesen, die EnBW, eingelegt.

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