Entwurf für Testament Notar muss über Kosten­pflichtig­keit informieren

0

Wer sich vom Notar beraten lässt, sollte nach den Kosten fragen. Ein Ehepaar ließ sich für ein Testament beraten. Der Notar schlug ein notariell beur­kundetes Testament vor. Mit ihrem Einverständnis schickte er den Eheleuten einen Entwurf, ohne vorher zu erwähnen, dass er dafür rund 850 Euro in Rechnung stellen würde. Das Paar zog vor Gericht, das entschied: Die Gebühr sei in Ordnung, das Ehepaar müsse sie aber nicht zahlen, weil es davon nichts wusste (Kammerge­richt Berlin, Az. 9 W 103/14).

0

Mehr zum Thema

  • Testaments­voll­stre­ckung Wann ein Testaments­voll­stre­cker sinn­voll ist

    - Ein Testaments­voll­stre­cker kann Streit unter Erben vermeiden oder dafür sorgen, dass Minderjäh­rige ihr Erbe nicht verprassen. Lesen Sie hier alles Wissens­werte.

  • Gewusst wie Testament hinterlegen

    - Wer ein Testament schreibt, möchte, dass es im Todes­fall gefunden wird. Sicher ist es beim Nach­lass­gericht. Wir sagen, wie Sie das Dokument dort hinterlegen können.

  • Dokumente beglaubigen lassen Wann ins Bürgerbüro, wann zum Notar?

    - Schul­zeugnis, Geburts­urkunde, Grund­buch­auszug – es gibt zwei Arten von Beglaubigungen: die amtliche und die öffent­liche. Was Sie zum Thema wissen müssen.

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.