Entspannungsverfahren

Meditation: Ausblenden und konzentrieren : Innere Bilder

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Inhalt

Das Konzept: Meditative Verfahren haben ihren Ursprung in religiösen Übungen, die der Erweiterung des Bewusstseins dienen sollen. Heute gilt Meditation auch als Technik, den Umgang mit sich selbst und den Belastungen des Lebens zu verbessern. Unter anderem geht es darum, sich von äußeren Sinneseindrücken zu-rückzuziehen. Als Nebeneffekt tritt dann körperliche Entspannung ein.

Der Übungsablauf: Meditation wird im Sitzen, manchmal auch im Gehen praktiziert. Bei unterschiedlichen Meditationsformen konzentriert man sich auf den Atemrhythmus oder auf ein inneres Bild, die Betrachtung einer flackernden Kerze, ein Klangwort (Mantra). So wird der Strom der Alltagsgedanken unterbrochen. Charakteristisch ist die Konzentration auf den Augenblick. Ablenkungen wie Geräusche oder Gedanken werden wahrgenommen, ohne sie zu bewerten. Einige Meditationsformen sind auch heute noch religiös motiviert oder Teil eines übergeordneten (Glaubens-)Systems. Andere wurden speziell für therapeutische Zwecke entwickelt – wie die Achtsamkeitsmethode – und bemühen sich um weltanschauliche Neutralität.

Die Wirkung: Über die konkreten Auswirkungen der Meditationsverfahren ist wenig bekannt. Die Vielzahl von Formen und Techniken, die sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat, erschwert eine wissenschaftliche Bewertung. Allerdings ist ein Entspannungseffekt, der das Wohlbefinden erhöht, wahrscheinlich. Das hängt aber unter anderem davon ab, über welchen Zeitraum jemand meditiert.

Die Anwendungsbereiche: Meditation ist kein Verfahren, um Störungen und Krankheiten zu behandeln. Dennoch wird vor allem ihre entspannende Wirkung medizinisch genutzt, zum Beispiel um Stress abzubauen oder Schlafstörungen zu verringern.

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Clemens-XS am 27.12.2011 um 18:40 Uhr
Fortsetzung: Mein Favorit - Praxis der Achtsamkeit

Auch in der Psychotherapie ist die Praxis der Achtsamkeit ein wichtiger Bestandteil z.B. im Rahmen der Transaktionsanalyse oder innerhalb der Schematherapie, jener neuesten Therapieform, bei der tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische Methoden integriert sind, um die zunehmend komplexer werdenden psychischen Probleme durchgängig, grundlegend und höchst effizient bearbeiten zu können. Praxis der Achtsamkeit hilft meinen Klienten, die Introspektion, also die psychische Innenansicht ihrer Psyche zu üben und zu erlernen und sich so selbst besser kennen zu lernen. Sie erhalten so tiefe Kenntnisse über sich selbst und ihr Verhalten und können es daher um so leichter nachhaltig und ihren Wünschen gemäß verändern. Clemens M. Hürten

Clemens-XS am 25.12.2011 um 01:15 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Clemens-XS am 25.12.2011 um 01:09 Uhr
Mein Favorit: Praxis der Achtsamkeit

Die von Professor Dr. Jon Kabat-Zinn entwickelte Methode des Stressabbaus durch die Praxis der Achtsamkeit war für mich bisher die wirksamste aller von mir erprobten Methoden wie z.B. Autogenes Training, PMR nach Jacobsen, Yoga, Zen- / Vipassana-Meditation usw.
Leider wird diese Methode von den Krankenkassen nicht im Rahmen der SGB-V-geförderten Präventionsmaßnahmen unterstützt, sodass man, wenn man denn überhaupt ein qualifiziertes Angebot für diese Art der Entspannung bei einer VHS bekommt, diesen Kurs voll bezahlen muss.
Das Verfahren habe ich in einer psychosomatischen Klinik kennen gelernt und es half mir, BurnOut und Depression zu überwinden. Aber es wird zunehmend (wie auch von Prof. Dr. Kabat-Zinn) zur Linderung chronischer Schmerzen eingesetzt, wie gerade im Deutschen Ärzteblatt berichtet:
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/48460/Wie_die_Achtsamkeitsmeditation_mit_Schmerzen_umgeht.htm
- Fortsetzung folgt =>

Mainelfe am 23.12.2011 um 18:28 Uhr
Entspannung mit Klangschalen etc

Mir hilft am besten eine Klangmassage mit Klangschalen, Gongs und Zimbel. Die Töne und Schwingungen bringen mich in eine tiefe Entspannung und Harmonie - ich fühle mich danach immer wie neu geboren.
Mainelfe