Wolfhart B. (69) aus S., 24.01.2014:

Ich habe vor drei Jahren einen sehr schweren Unfall erlitten. Eine unaufmerk­same Auto­fahrerin hat mich auf einem Zebra­streifen ungebremst angefahren. Ich trug einen doppelten Genick­bruch, einen Schädelbasisriss und einen Bruch des oberen Sprunggelenks davon und hatte viele weitere Verletzungen.

Trotz juristisch klarer Lage zahlt weder der Haft­pflicht­versicherer der Unfall­gegnerin noch mein Unfall­versicherer. Beide Versicherer taktieren und verzögern, der Unfall­versicherer bringt laufend Gutachten, die er bei selbst ausgewählten Gutachtern ange­fordert hat. Vom Gericht bestellte Gutachter werden als unfähig diskriminiert.

Beide Gerichts­verfahren sind nunmehr vor dem Ober­landes­gericht. Die Urteile fallen vermutlich im Früh­jahr. Ohne den ADAC, der mich unterstützt, hätte ich wohl über­haupt keine Chance gegen die Versicherer.

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