Was steckt drin?: Saftig, saftig: Das findet sich in den Regalen

  • Fruchtsäfte: Bestehen zu 100 Prozent aus dem Saft frischer Früchte. Die Konservierung erfolgt durch Pasteurisieren (Erhitzen). Fruchtsäfte gibt es als Direktsäfte, die nach dem Pressen und Pasteurisieren direkt abgefüllt werden. Außerdem findet sich Fruchtsaft aus Konzentrat im Regal. Dabei wird dem Saft Wasser und Aroma entzogen. Vor dem Abfüllen wird dem so entstandenen Konzentrat fruchteigenes Aroma hinzugegeben, es wird mit Wasser zu 100-prozentigem Saft rückverdünnt.
  • Fruchtnektar: Mit Wasser und Zucker (in der Regel zwischen 40 und 80 Gramm pro Liter) verdünnter Fruchtsaft. Mindestfruchtgehalt: zwischen 25 und 50 Prozent.
  • Fruchtsaftgetränke: Zählen zu den Erfrischungsgetränken und bestehen hauptsächlich aus Wasser. Mindestfruchtsaftge­halt: 6 bis 30 Prozent. Keine Begrenzung des Zuckeranteils, in der Regel jedoch nicht mehr als 100 Gramm Zucker pro Liter. Es dürfen auch Aromen, die nicht aus der Frucht stammen, zugesetzt werden.
  • Gemüsesäfte: Unverdünntes flüssiges Erzeugnis aus Gemüse, konzentriertem Gemüsesaft oder -mark. Der Gemüseanteil beträgt 100 Prozent. Folgende Zutaten dürfen unter anderem zugegeben werden: Kochsalz, Essig, Zucker, Honig, Gewürze.
  • Gemüsenektar oder -trunk: Verdünnter Gemüsesaft. Der Anteil an Gemüsesaft muss mindestens 40 Prozent, bei Rhabarber 25 Prozent betragen.
  • Gemüsemost: Gemüse wird mit Milchsäurebakterien vergoren. Dabei wandeln sich die Kohlehydrate in Milchsäure um. Dadurch sind die Säfte leichter verdaulich.

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