Entfernungspauschale Meldung

Kurz vor Jahresende einigten sich die Finanzchefs von Bund und Ländern, wie Steuerzahler ihren Weg zur Arbeit abrechnen müssen, wenn sie mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen.

Grundsätzlich darf jeder in der Steuererklärung für die ersten 10 Entfernungskilometer 36 Cent als Werbungskosten ansetzen und 40 Cent für jeden weiteren Entfernungskilometer. Allerdings nicht grenzenlos.

Für viele Strecken ­ oder Teilstrecken ­ erkennt das Finanzamt maximal 5.112 Euro im Jahr an. Diese Begrenzung von 5.112 Euro gilt für Strecken zur Arbeit mit dem Motorrad, Motorroller, Moped, Fahrrad, zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder als Mitfahrer einer Fahrgemeinschaft. Können Bahn- und Busfahrer aber höhere Ausgaben als 5.112 Euro im Jahr mit Fahrkarten nachweisen, dann zählen auch höhere Fahrtkosten.

Für Strecken mit dem eigenen oder einem zur Nutzung überlassenen Auto greift keine Obergrenze für die pauschale Abrechnung. Hier genügt der Nachweis der Kfz-Nutzung etwa mit Tankquittungen, ohne die tatsächlichen Ausgaben zu belegen.

Tipp: Wie die Finanzämter im Einzelnen verfahren sollen, erläutert ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums (IV C 5­S 2351­300/01).

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