Eng­lisch­zertifikate für Anfänger

So sind wir vorgegangen

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Eng­lisch­zertifikate für Anfänger Alle Testergebnisse für Zertifikate für Anfänger

Inhalt

Im Oktober 2011 recherchierte die Stiftung Warentest im Internet nach Zertifikaten für allgemeines Eng­lisch und für Wirt­schafts­englisch. In der Tabelle berück­sichtigt wurden Zertifikate, die sich an Anfänger (Niveau­stufen A1 bis A2 des Gemein­samen Europäischen Referenz­rahmens für Sprachen) richten, für Verbraucher in Deutsch­land offen zugäng­lich und relevant sind sowie als Zielgruppe Berufs­tätige und/oder Studierende angeben. Zertifikate für Schüler, für spezi­fische Berufs­gruppen und Zertifikate für die Niveau­stufen B1 bis C2 wurden nicht berück­sichtigt.

Insgesamt ermittelte die Stiftung Warentest sechs Anbieter mit 16 Zertifikaten. Im November 2011 wurden die Anbieter schriftlich zu den Merkmalen ihrer Sprach­nach­weise und den zugehörigen Prüfungen befragt. Zudem wurden 150 Personal­ver­antwort­liche in Unternehmen mit 150 und mehr Mitarbeitern in einem strukturierten Telefon­interview zur Bekannt­heit der Zertifikatsanbieter und zur Akzeptanz von Zertifikaten in Bewerbungen gefragt. Die Informationen in der Tabelle beruhen auf den Angaben der Zertifikatsanbieter.

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Profilbild Stiftung_Warentest am 07.10.2013 um 13:06 Uhr
Englischzertifikat

@Mrs-el-nahry:
Wenn Schulabgänger und Abiturienten in ihren Bewerbungen auf die Englischnote in ihrem Schulzeugnis verweisen, ist das natürlich aussagekräftig. Wir hatten beim Schreiben dieses Artikels eher etwas ältere Bewerber im Blick – 30-, 40-, 50-jährige, die also schon eine ganze Weile berufstätig sind. Wer sich in dieser Situation bewirbt und dann nur auf die Englischnote im letzten Schulzeugnis verweisen kann, sollte wirklich überlegen, ob es nicht besser ist, der Bewerbung ein aktuelles Sprachzertifikat beizulegen. Sprachkenntnisse verändern sich ja auch, je nachdem ob man die Sprache anwendet oder nicht. (TK)

Mrs-el-nahry am 28.09.2013 um 21:00 Uhr
Anmerkung zum Text oben

Sie sagen oben im Text: "Doch was heißt „Englisch können“? Eine „gute“ Englischnote im Schulzeugnis sagt meist wenig darüber aus, wie gut ein Bewerber die Sprache in der Berufspraxis beherrscht. Aussagekräftiger kann da ein Englischzertifikat sein. Das ist ein Nachweis über Sprachkenntnisse, für den zuvor eine Prüfung abgelegt werden muss."
Das trifft nicht zu! SchülerInnen haben neben den Noten, die sich aus der Arbeit im Unterricht ergibt, zusätzlich seit mehreren Jahren vom Staat gestellte Prüfungen abzulegen, die den Prüfungen der Sprachinstitute genau entsprechen (mündlich und schriftlich) und die Sprachstufen des europäischen Referenzrahmens für Sprachen abtesten. Diese stehen im Zeugnis! Die Fachlehrkräfte der Schulen sind zusätzlich geschult worden, um diese Prüfungen nach vorgegebenen Standards der KMK abzunehmen, was eine enorme Zusatzarbeit verursacht hat.
Von daher ist es einfach unangemessen, außerschulische, bezahlte Prüfungen höherwertig einzuschätzen.

Mrs-el-nahry am 27.09.2013 um 21:31 Uhr
Schulen als "Geldmaschine"!

Sprachinstitute machen sich zunehmend an Schulen breit, um dort mithilfe von Lehrkräften für ihre Prüfungen zu werben, die dem Sprachniveau A1 bis B2 entsprechen (bis Klasse 10), die von den SchülerInnen sowieso durch STAATLICHE Prüfungen, nachgewiesen in Schulzeugnissen, erreicht werden.
Eltern wird suggeriert, dass ihre Kinder durch bezahlte Zertifikate an Sprachinstituten dann ein besseres Englisch erworben hätten, was absolut nicht zutrifft.
Es wird sogar behauptet, dass dadurch ein Bewerbungsvorteil entstehen würde. D. h.: Wer die Zertifizierung bezahlt, hat einen Vorteil!?
Beispiel: http://germany.cambridgeenglish.org/pruefungen_schulen.php
Hier sind mittlerweile über 400 Schule als sogenannte "Cambridge Preparation Centres" ausgewiesen, was für das Sprachinstitut einen Gewinn von über 1 Million Euro pro Prüfungstermin bedeutet.
Hier handelt es sich um eine absolut unlautere Vorgehensweise!

Profilbild Stiftung_Warentest am 22.08.2012 um 17:23 Uhr
Link geändert

@Linguis: Vielen Dank für den Hinweis! Wir haben den Link geändert.

Linguis am 21.08.2012 um 19:55 Uhr
Sehr gut zusammengestellt

Sehr gute Zusammenstellung aller Daten, herzlichen Dank. Lediglich der Link zur Universität Lancaster ist nicht mehr aktuell, da der angesprochene Test namens DIALANG nur noch in eingeschränkter Form - auf Englisch - zur Verfügung steht. Hier ist der Link dazu: http://www.lancs.ac.uk/researchenterprise/dialang/about
Angaben dazu gibt es auch auf
http://www.fremdsprachenweb.net/sprachen/Englisch_lernen.htm
LG Linguis