Englisch lernen: Das muss guter Sprachunterricht bieten

test hat ein Anforderungsprofil für Englischkurse für Fortgeschrittene entwickelt. Diese Checkliste hilft Ihnen, Qualität zu erkennen.

Beratung: In einer Beratung vor Kursbeginn sollte der Anbieter Lehrmethode, Lernniveaus und Qualifikation der Lehrkräfte darlegen und das mögliche Lernziel im Kurs- bzw. Mindestbuchungszeitraum verdeutlichen.

Einstufung: Vorab ist ein Test zur Einstufung der Englischkenntnisse durchzuführen. Er kann mündlich, schriftlich oder kombiniert erfolgen.

Lernziele: Zu Beginn jeder Kursstunde sollten die Lernziele besprochen werden.

Lehrmethoden: Guter Unterricht sorgt für Abwechslung, zum Beispiel durch Rollenspiele, Partner- und Gruppenübungen und den Einsatz von Lehrmedien.

Sprechen, Hören, Lesen, Schreiben: Das Sprechen darf im Vordergrund stehen, doch sollten auch die übrigen Sprachfertigkeiten mit möglichst vielfältigen Übungen trainiert werden.

Unterrichtssprache: In einem Fortgeschrittenenkurs sollte grundsätzlich Englisch gesprochen werden, denn auf diesem Niveau können die Teilnehmer ohne Weiteres komplexe Sachverhalte verstehen und ausdrücken. Deutsch ist erlaubt, um das Verständnis zu sichern.

Fehler: Ein guter Lehrer nimmt die Angst vor Fehlern und lässt diese beim Sprechen zu. Daher sollte er nicht jedes falsche Wort korrigieren. Wiederholte Fehler sind am Ende von Wortbeiträgen zu berichtigen.

Grammatik: Guter Unterricht vermittelt Grammatik nicht als abstrakte Theorie, sondern bezogen auf konkrete Gesprächssituationen und zur Unterstützung eines flüssigen Sprechens.

Vokabeln: Nicht als einzelne Wörter werden Vokabeln eingeführt, sondern systematisch im Zusammenhang, zum Beispiel in Sätzen oder Wendungen.

Authentisches Lehrmaterial: Wichtiger als das Lehrbuch ist „echter“, also authentischer Lehrstoff. Das können Artikel aus englischsprachigen Zeitungen oder Zeitschriften sein, Beiträge aus TV und Hörfunk (BBC) oder Spielfilme im Original.

Kulturelle Unterschiede: Jede Kultur hat ihre Eigenheiten. Begrüßungsrituale und Gesprächsführung sind von Land zu Land verschieden. Sprachliche Korrektheit ist hilfreich. Entscheidender ist aber oft, die kulturellen Unterschiede zu kennen.

Sprachvergleichendes Arbeiten: Der Unterricht sollte Parallelen zu Sprachen nutzen, die die Teilnehmer bereits können, zum Beispiel zur Muttersprache. Zwischen Englisch und Deutsch gibt es viele Querverbindungen und Wortverwandtschaften.

Transfersicherung: Die Teilnehmer sollten im Kurs verschiedene Lerntechniken und -strategien kennen lernen, die helfen, das Gelernte dauerhaft abzuspeichern. Gut sind auch Tipps zum selbstständigen Lernen zuhause oder nach Kursende.

Hinweis: Das ausführliche Anforderungsprofil finden Sie im Internet auf www.weiterbildungstests.de unter Infodokumente.

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