Eng­lisch-Sprach­kurs von Langen­scheidt

Test­kommentar

Inhalt
  1. Überblick
  2. Test­kommentar

Langen­scheidt IQ Eng­lisch ist ein inno­vatives Lernpaket für Anfänger – bestehend aus Büchern, Lernsoftware, Audio-Kurs, App und virtuellem Unter­richt. Das Neue daran: Der so genannte Lernmanager im Internet entwickelt für jeden Nutzer einen individuellen Lernweg durch den Kurs, abge­stimmt auf dessen Wünsche und Ziele. Deshalb spricht der Hersteller auch von einem „intelligenten“ Sprach­kurs.

Die einzelnen Bausteine des Lernpakets konnten im Schnell­test über­zeugen. Sie sind didaktisch gut aufbereitet und aufeinander abge­stimmt. Lediglich beim virtuellen Unter­richt sollte der Langen­scheidt-Verlag nachbessern. Leider sind die Lernwege, die der Lernmanager im Internet vorschlägt, didaktisch nicht immer sinn­voll. Außerdem fehlt ein Einstufungs­test, der das Vorwissen, das viele Lernende in der eng­lischen Sprache haben dürften, berück­sichtigt.

Nutzer sollten beim Lernen auf keinen Fall auf die Lehr­bücher verzichten, auch wenn der Lernmanager diese Option anbietet. Ohne Buch fehlt der didaktische rote Faden durch den Kurs. Wer eine Sprache umfassend lernen will, muss die vier Sprach­fertigkeiten – Lesen, Schreiben, Sprechen, Hören – sowie Wort­schatz und Grammatik gleichermaßen trainieren. Theoretisch ist das mit Langen­scheidt IQ möglich, doch in der Praxis achtet der Lernmanager nicht immer auf Ausgewogenheit. Für Käufer des Kurses heißt das: Sie sollten dem Lernmanager nicht blind vertrauen.

Ganz billig ist Langen­scheidt IQ mit dem Preis von 189 Euro nicht. Doch wer medien- und technikaffin ist und Lust hat, alle Möglich­keiten des Lernpakets auszuschöpfen, kommt durch­aus auf seine Kosten.

Dieser Test wurde vom Bundes­ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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Profilbild Stiftung_Warentest am 13.08.2013 um 16:26 Uhr
Copyright

@elron:
Unsere Testerfahrung zeigt: Leider ist es nicht unüblich, veraltete Lehrmaterialien in einigen wenigen Punkten zu verändern und als Neuheit auf den Markt zu bringen. Wir haben den Englisch Sprachkurs von Langenscheidt daraufhin überprüft und festgestellt, dass es sich tatsächlich um ein völlig neues Produkt handelt. Das haben wir in unserem Text positiv hervorgehoben. Selbstverständlich verlassen wir uns bei der Beurteilung der Aktualität nicht auf ein Copyright-Vermerk.
(TK)

elron am 08.08.2013 um 22:36 Uhr
Woran erkennt man Neuentwicklungen?

Stiftung Warentest hat es herausgefunden, s.o.: "Die Produkte tragen einen aktuellen Copy­right-Vermerk. Es handelt sich also tatsäch­lich um Neuentwick­lungen und keine halb­herzig über­arbeiteten Lehr­materialien, die der Verlag zum wieder­holten Mal recycelt hat."
Mag ja stimmen im Ergebnis, aber vor allem:
Bin ich ja be(un)ruhigt, dass dies mit dieser ausgebufften Methode, bei der der volle Erfahrungsschatz der Tester herausscheint, herausgefunden wurde. Schon klar, niemand wird bei recycletem Material einen aktuellen Copyright draufschreiben, das ist auch unglaublich aufwendig im Verhältnis zum Neuentwickeln von Lehrmaterial.
Hallo? Jemand zu Hause?

cgoslar am 09.02.2013 um 19:41 Uhr
Einstufungstest...

...habe ich gerade gemacht - Englisch B2 - durchaus realistisch
Spanisch und Italienisch werde ich wohl auch noch testen, da ich mich für diese Sprachen auch interessiere. Der Preis ist zwar etwas happig, aber wahrscheinlich angemessen. Durchaus eine Überlegung wert!