Energiewende Wasser­stoff dank Wind­gas

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Umwelt­bewusste Verbraucher können die Energiewende unterstützen, indem sie Wind­gas beziehen. Es ist klima- beziehungs­weise CO2-neutral und ersetzt fossiles Gas. Mit über­schüssigem Strom aus Wind­kraft wird in Elektrolyse­anlagen Wasser­stoff erzeugt. Dieser Energieträger lässt sich im Gasnetz speichern. Dabei geht zwar Energie verloren, doch der zu bestimmten Zeiten über­schüssige Wind­strom kann so genutzt werden. Bisher bieten E.on und Greenpeace Energy Wind­gas-Tarife. Mit Arbeits­preisen zwischen 5 und 7 Cent je Kilowatt­stunde kostet Wind­gas etwa so viel wie herkömm­liches Erdgas.

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GPEnergy am 12.01.2016 um 16:12 Uhr
Die Energiewende gelingt nur mit Windgas!

Je weiter die unverzichtbare Energiewende voranschreitet, desto mehr überschüssiger Strom aus Wind- und Solarkraftwerken fällt an. Diesen Strom als erneuerbares Windgas zu speichern, ist sinnvoller, als PV-Anlagen und Windturbinen über das EEG zu vergüten, den Strom aber nicht zu nutzen. Dabei rechnet sich Windgas auch volkswirtschaftlich: Eine Studie der OTH Regensburg weist nach, dass nur mit Windgas bis zum Jahr 2050 100% erneuerbare Energien im Stromsystem erreichbar sind – und dies auch noch um viele Milliarden € pro Jahr günstiger als die von der Bundesregierung für 2050 geplanten 80% Erneuerbare plus 20% fossile Energieträger. Das macht den Ausbau der Windgas-Technologie zur wichtigen Investition in den Klimaschutz. Wir sollten schon heute damit beginnen. Greenpeace Energy mit seinem Gasprodukt proWindgas ist dabei der Pionier. Auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern steigen nun sogar die Atom- und Kohle-Dinosaurier in die Windgas-Produktion ein. Denn Windgas ist die Zukunft!

berndhuhnt am 23.12.2015 um 09:17 Uhr
Windenergie Power to Gas Empfehlung zweifelthaft

Sehr geehrte Damen und Herren
von Stiftung Warentest, als eine der führenden Instutitonen für Verbraucherschutz in Deutschland hätte ich erwartert das Sie auch zum Thema Windenergie vorbildlich Recherschieren und sich wissenschaftlichen Rat einholen bevor Sie den Menschen ein Produkt empfehlen.
Wenn WKA zu nahe (<2000m) an Wohnbebauung sind, kann dies negative Effekte auf die physische, geistige und soziale Gesundheit der Bevölkerung haben. Es gibt genügend Evidenz, dass hörbarer Lärm von WKA die Potenz für negtive Gesundheitseffekte hat. Infraschall kann mit hoher Sicherheit gesundheitliche Störwirkungen entfalten. Langzeitwirkungen sind: Angstgefühl, Schwindel, Ohrdruck, Tinnitus, chronischer Stress, Schlafstörungen, Depression, Burn-out, Zunahme der Herzinfarkrisikos. Deshalb kann Windstrom nicht empfohlen werden. Insgesamt wird dringend weiterer Forschungsbedarf festgestellt zu Wirkung von  
Infraschall. Dies bestätigt sogar der Deutsche Ärztetag 2015.

peterwander am 22.12.2015 um 23:45 Uhr
Wasser­stoff dank Wind­gas, wir zahlen 2x

"Mit über­schüssigem Strom aus Wind­kraft..."
Sie sollten auch erwähnen dass wir diesen "überschüssigen" Strom per EEG schon einmal voll bezahlt haben. Immerhin bekommt der Strom-Produzent mit dessen Strom die Umwandlung in Gas vorgenommen wird diesen Strom von den Stromkunden per EEG-Umlage voll bezahlt. Und das ist ja nicht gerade wenig.
Aus diesem saumäßig teuren Strom wird dann Gas hergestellt. Die Umwandlung kostet natürlich auch etwas. Und das Gas wird dann wieder an die verkauft die ursprünglich den Strom bezahlt haben der für die Herstellung verwendet wurde.
Das ist doch eine erwähnenswerte Tatsache, finden Sie nicht?